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Neue Forschungsgruppe zu Generativer KI für LHC-Physik

16.4.2026

Seit Februar 2026 gibt es am Institut für Theoretische Physik Heidelberg eine neue Forschungsgruppe unter der Leitung von Sascha Diefenbacher. Das Projekt „Generative AI for LHC Physics“ wird von der Baden-Württemberg Stiftung mit insgesamt 1,48 Millionen Euro gefördert.

Nach einem Masterstudium in Heidelberg, einer Promotion an der Universität Hamburg sowie einer Postdoc-Station am Berkeley National Laboratory kehrt Sascha Diefenbacher nun nach Heidelberg zurück.

Ihre Forschungsgruppe entwickelt moderne Methoden der generativen künstlichen Intelligenz für Anwendungen in der Hochenergiephysik. Im Mittelpunkt stehen dabei Surrogatmodelle, die rechenintensive Simulationen beschleunigen sollen, sowie das mathematische Verständnis der Generalisierungseigenschaften generativer Modelle.

Durch die Verbindung von modernstem maschinellem Lernen mit Teilchenphysik soll das Projekt neue Erkenntnisse am Large Hadron Collider ermöglichen und die datengetriebene Grundlagenforschung nachhaltig stärken.

SASCHA DIEFENBACHER