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Willkommen an der Fakultät für Physik und Astronomie

Bereits seit Gründung der Universität in 1386 waren in Heidelberg Physik und Astronomie Gegenstand von Lehre und Forschung. Am Wege der Physik von einer eher spekulativen zu einer exakten Wissenschaft standen im 19. Jahrhundert bedeutende Wissenschaftler:innen wie Gustav Robert Kirchhoff und Hermann Helmholtz.

Heute ist die Fakultät eine der größten ihrer Art in Deutschland. Die guten Studienbedingungen sowie die Vielfalt der Arbeitsgebiete, die sich im Lehrprogramm und im Angebot an Examensarbeiten widerspiegeln, üben eine große Anziehungskraft auf Studienanfänger wie auf fortgeschrittene Studierende aus. Diplomarbeiten können - ebenso wie Doktorarbeiten - auch in den außeruniversitären Forschungsinstituten erfolgen, soweit Mitglieder der Fakultät dort tätig sind.  Bei der Zahl der Absolvent:innen liegt die Fakultät an vorderster Stelle in Deutschland, bei Promotionen und Habilitationen ist es ähnlich. Die vielseitigen Forschungsmöglichkeiten, der weltoffene und kommunikative Arbeitsstil und das angenehme Ambiente Heidelbergs verbinden sich so für Studierende wie Wissenschaftler:innen zu überaus erfreulichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beschäftigung mit der Physik und der Astronomie.

 

Studium

Forschungsschwerpunkte

Mitglieder der Fakultät

Kontakt & Öffnungszeiten im Dekanat, Prüfungssekretariat und in der Graduiertenschule HGSFP

Familenfreundliche Fakultät

 

Aktuelles

Dozierenden-Café

Premiere für die Physik   mehr ...

Myriam Benisty zur Honorarprofessorin der Fakultät ernannt

Die Direktorin am Max-Planck-Institut für Astronomie erforscht, wo und unter welchen Bedingungen Planeten entstehen   mehr ...
KIT

Otto-Haxel-Dissertationspreis für Klaus Paschek und Nikolas Liebster

Klaus Paschek (MPIA) erhält den ersten Platz, Nikolas Liebster (KIP) den zweiten Platz aequo loco.   mehr ...

Die 2.000. Doktorandin der HGSFP

Mit Marie-Ann Grebe nimmt die Heidelberg Graduate School for Physics die 2.000. Promovierende seit ihrer Gründung auf   mehr ...

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Physikalisches Kolloquium

Freitag, 16. Oktober 2026 17:00 Uhr  Modern Nuclear Physics and the Study of Exotic Decays of Nuclei

Prof. Dr. Yury A Litvinov , GSI Helmholtz Center for Heavy Ion Research GmbH From Nuclei to Stars: β Decay of Highly Charged Ions Yury A. Litvinov GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung, 64291 Darmstadt, Germany Institut für Kernphysik, Universität zu Köln, 50937 Köln, Germany The famous phrase "we are all made of stardust" reflects a profound truth: nearly all visible matter in the Universe was forged in stellar interiors. Nucleosynthesis proceeds by nuclear fusion up to iron, beyond which nature relies on neutron capture and β-decay to build heavier elements. Yet our knowledge of β-decay rests almost entirely on studies of neutral atoms — a poor proxy for the interiors of stars, where atoms are stripped of most or all of their electrons. In this presentation we will show that decay properties can change dramatically for highly charged ions (HCI). Familiar radioactive decay channels can be blocked. New ones, unavailable to neutral atoms, can open up. These effects arise from the interplay between the electron shell and the nucleus, making them relevant to nuclear structure and stellar nucleosynthesis, as well as to atomic physics in its own right. Such measurements are carried out at the Experimental Storage Ring (ESR) at GSI, Darmstadt, presently the only facility dedicated to precision decay studies of HCIs, where freshly produced radionuclides are stored in ultra-high vacuum, preserving their high atomic charge state for extended periods.