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Diplomstudiengang

  1. ALLGEMEINES   ,   PRÜFUNGSORDNUNGEN
  2. VORAUSSETZUNGEN
  3. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM
    1. Berufsfeld
    2. Aufbau des Studiums
    3. Auslandsstudium
    4. Studienplan
    5. Studienplan mit Vertiefungsfach Informatik
    6. Studienplan mit Vertiefungsfach Biophysik
  4. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN
    1. Kursvorlesungen in Experimentalphysik
    2. Kursvorlesungen in Theoretischer Physik
    3. Physikalische Praktika
    4. Wahlfächer - Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen
    5. Lehrveranstaltungen in den Nebenfächern
      1. Grundstudium
      2. Hauptstudium
    6. Seminare und Kolloquien
    7. Miniforschung
  5. Diplomarbeit
  6. PRÜFUNGEN
    1. Orientierungsprüfung
    2. Diplom-Vorprüfung
    3. Diplomprüfung
    4. Zusatz-Zertifikat Informatik
    5. Zusatz-Zertifikat Biophysik
    6. Studienziel: Diplom (oder Magister) mit Physik als Nebenfach
  7. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES
    1. Astronomie
    2. Biologie
    3. Chemie
    4. Geowissenschaften
    5. Informatik
    6. Mathematik
    7. Philosophie
    8. Physiologie
    9. Wirtschaftswissenschaften

Anhang: Studienplan im Semester-Überblick ( Diplom , Lehramt )

I. ALLGEMEINES

Dieser Studienplan soll einer ersten Orientierung über das Studium der Physik an der Universität Heidelberg dienen; er enthält Darstellungen des Studienverlaufs, der Studieninhalte und der Prüfungsverfahren. Für weitere Informationen wende man sich an die Studienberaterinnen und Studienberater, das Prüfungssekretariat und andere Beratungsstellen und konsultiere die Prüfungsordnungen.

Für das Fach Physik werden in Heidelberg Ausbildungsgänge mit den folgenden Studienzielen angeboten:

  • Diplom im Fach Physik;
  • Diplom im Fach Physik mit Vertiefungsfach Informatik und Zusatz- Zertifikat Informatik;
  • Diplom im Fach Physik mit Vertiefungsfach Biophysik und Zusatz- Zertifikat Biophysik;
  • Staatsexamen im Hauptfach Physik (und Erweiterungsprüfung zum Staatsexamen mit Physik als Beifach) für das höhere Lehramt an Gymnasien;
  • Physik als Nebenfach im Diplom eines mathematisch- naturwissenschaftlichen Faches oder in der Magisterprüfung mit einem geisteswissenschaftlichen Hauptfach.

Der Studiengang Master of Science in Physics richtet sich ausschließlich an Studierende, die im Ausland einen Bachelor-Grad im Fach Physik erworben haben; er ist nicht Gegenstand dieses Studienplans. - Die Ausbildung im Nebenfach Physik für Studierende der Medizin, der Zahnmedizin, der Biotechnologie, der Anwendungsorientierten Informatik und der Pharmazie wird ebenfalls nicht in diesem Studienplan behandelt.

Die beiden Studiengänge mit den Studienzielen Diplom und Staatsexamen im Hauptfach Physik sind besonders in den ersten Semestern sehr ähnlich, so dass ein Überwechseln zwischen ihnen von der fachlichen Seite her keine Schwierigkeiten bereitet.

II. VORAUSSETZUNGEN

Wesentliche Voraussetzung für das erfolgreiche Studium der Physik ist ein tiefes Interesse an physikalischen Phänomenen und Problemen und eine gute physikalische und mathematische Begabung. Es sei hier besonders darauf hingewiesen, dass Physikerinnen und Physiker im Verlaufe des Studiums mathematische Kenntnisse erwerben müssen, die weit über das in der Schule Gelernte hinausgehen.

Es wird also erwartet, dass die Studierenden des Faches Physik über die folgenden Voraussetzungen verfügen:

  • das besondere Interesse für physikalische und mathematische Probleme und Arbeitsweisen, es äußert sich erfahrungsgemäß schon in den letzten Schuljahren und zeigt sich z.B. in der Wahl besonderer Aktivitäten (Leistungskurse, Arbeitsgemeinschaften usw.).
  • Kenntnisse im Umgang mit dem Computer;
  • ausreichende Kenntnisse der englischen Sprache, um wissenschaftliche Texte zu verstehen (diese Kenntnisse werden, auch zur Verständigung mit ausländischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, zunehmend in höheren Studiensemestern benötigt, können also ggfs. noch während der ersten Semester(ferien) vervollständigt werden). Einige der Lehrveranstaltungen, auch Kursvorlesungen, werden in englischer Sprache abgehalten.

Das Gesetz zur Änderung auswahlrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich zum 11.12.2002 hat rechtlich die Möglichkeit geschaffen, in Studiengängen, in denen kein Numerus clausus besteht, aber eine besondere Eignung sich als erforderlich herausgestellt hat, ein Eignungsfeststellungsverfahren durchzuführen.

Der Senat der Universität hat am 16.12.2003 dem Entwurf einer Satzung für das Eignungsfeststellungsverfahren im Studiengang Physik mit akademischer Abschlussprüfung zugestimmt.

Das Anliegen des Eignungsfeststellungsverfahrens besteht darin, nur die geeigneten Studienbewerberinnen und -bewerber zum Studium zuzulassen und damit vorzeitige Abbrüche des Studiums aufgrund mangelhafter Eignung zu vermeiden. Abgelehnte Bewerberinnen und Bewerber, die dennoch Physik in Heidelberg studieren wollen, haben die Möglichkeit, vor einer erneuten Bewerbung weitere Zusatzqualifikationen zu erwerben bzw. ggf. ihre Ausbildung zu verbessern. Eventuelle Wartezeiten zwischen dem Ausbildungsende und dem durch die vom Gesetzgeber vorgegeben Fristen frühest möglichen Studienbeginn können Interessierte am Heidelberger Physikstudium als Gasthörer überbrücken.

Die Satzung für das Eignungsfeststellungsverfahren findet sich auf den Informationsseiten des Zentralen Studierendensekretariats der Universität.

Die in der Schule erworbenen mathematischen Grundkenntnisse können vor Beginn der Vorlesungszeit des 1. Fachsmesters im Mathematischen Vorkurs der Fakultät aufgefrischt werden; dieser Vorkurs dient außerdem der allgemeinen Einführung in das (Physik-)Studium.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

1. Berufsfeld

Physikerinnen und Physiker arbeiten vorwiegend in der Grundlagenforschung und an solchen anwendungsbezogenen Entwicklungsproblemen, welche die sichere Beherrschung und den Überblick über die physikalischen Grundgesetze erfordern. Sie benötigen daher eine tiefe und breite Ausbildung in der gesamten experimentellen und theoretischen Physik. Darüberhinaus müssen sie gute Kenntnisse in Mathematik und Informatik besitzen. Zusätzlich empfiehlt es sich, Grundkenntnisse in den Nachbarwissenschaften Biologie bzw. Chemie zu erwerben.

Außer in der Grundlagenforschung - an den Universitäten und öffentlichen Forschungsinstituten - und der industriellen Forschung und Entwicklung - bis hin zu Produktion und Vertrieb - sind Physiker und Physikerinnen in vielen Bereichen gefragt, die besondere Ansprüche an analytische und systematische Fähigkeiten stellen, und sie eignen sich aufgrund ihrer anspruchsvollen Ausbildung als Generalisten auch z.B. für die Unternehmensberatung oder als Führungskräfte in Industrie und Wirtschaft.

Eine allzu weitgehende Spezialisierung wird im Physikstudium nicht angestrebt, sondern Flexibilität und wissenschaftliche Eigenständigkeit gefördert. Insbesondere erwartet man von Physikerinnen und Physikern die Fähigkeit, sich selbständig in neue Gebiete einzuarbeiten und aktuelle Probleme zu erkennen und zu lösen. Für Teile des Berufsfeldes, z.B. die Tätigkeit an Hochschulen und Forschungsinstituten, hat erst die Promotion den Charakter eines berufsqualifizierenden Abschlusses.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

2. Aufbau des Studiums

Studierende im Diplom-Studiengang sollen die oben genannten Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben; dieser Studiengang wird mit dem akademischen Grad eines Diplomphysikers bzw. einer Diplomphysikerin abgeschlossen.

Das Studium gliedert sich in zwei Teile:

  • Grundstudium (vom 1. bis zum 3./4. Semester):
  • In diesem Teil wird das unerlässliche Grundwissen in Kursvorlesungen, Übungen und Praktika der Physik, Mathematik und Chemie bzw. Informatik vermittelt. Nach dem 2. Semester muss eine Orientierungsprüfung ablegt werden. Das Grundstudium wird abgeschlossen durch die Diplom-Vorprüfung (s. auch   Kap. VII, A.   ).

  • Hauptstudium (anschließend bis zum 10. Semester, einschließlich Diplomprüfung):
  • In diesem Teil wird das Grundlagenstudium zum Abschluss gebracht (Kursvorlesungen und Übungen, Fortgeschrittenenpraktikum). Die Studierenden gewinnen im Studienverlauf zunehmend an Selbständigkeit.Sie vertiefen ihre Kenntnisse in Bereichen, denen ihr besonderes Interesse gilt (Wahlpflichtvorlesungen - Spezialvorlesungen) und machen sich in weiterführenden Vorlesungen und Seminaren mit neueren Ergebnissen der Forschung vertraut. Sie haben auch Gelegenheit, durch Teilnahme an der "Miniforschung" (z.B. in der vorlesungsfreien Zeit), Einblick in die Arbeit der Forschungsgruppen zu erhalten. Für Physikstudenten mit besonders ausgeprägtem Interesse an Biophysik bzw.Informatik besteht die Möglichkeit, sich noch im Hauptstudium für das   Diplom Physik mit Vertiefungsfach Biophysik   bzw.   Diplom Physik mit Vertiefungsfach Informatik   zu entscheiden. Der Studienblock Biophysik bzw. Informatik geht in dieser Variante des Diplomstudiengangs weit über das entsprechende Nebenfach bzw. Wahlfach hinaus.

    Nach Abschluss der mündlichen Fachprüfungen der Diplomprüfung im 8. Semester werden die Kandidatinnen und Kandidaten in eine Forschungsgruppe - ihrer Wahl, soweit möglich - zur Durchführung der Diplomarbeit integriert: Unter intensiver Betreuung, jedoch aktiv und zunehmend selbständig bearbeiten sie ein wissenschaftliches Problem, wobei die Dauer der Arbeit einschließlich Einarbeitung und schriftlicher Abfassung auf 12 Monate festgelegt ist.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

3. Auslandsstudium

Wir empfehlen den Studierenden, ein bis zwei Semester im Ausland zu studieren. Ein solcher Studienaufenthalt erweitert den Horizont und gibt Gelegenheit, die Fremdsprachenkenntnisse zu vervollständigen; ein Teil der im Ausland erbrachten Studienleistungen kann in der Regel in Heidelberg anerkannt werden. Der günstigste Zeitraum ist nach dem Vordiplom. Mit den erforderlichen Formalitäten (Bewerbung bei der ausländischen Hochschule oder über das Akademische Auslandsamt der Universität Heidelberg, beim DAAD oder bei der Fakultät (ERASMUS/SOKRATES-Programm)) sollte man etwa ein Jahr im Voraus beginnen; Informationen erhält man bei den genannten Stellen.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

4. Studienplan

Im Folgenden wird ein typischer Studienplan für das 'normale' Physikdiplom aufgeführt, der in den ersten Semestern kaum, in den höheren Semestern jedoch zunehmend modifiziert werden kann. Dennoch steht es jedem Studierenden frei, ein zügigeres Studium zu versuchen und auch die Abfolge der Veranstaltungen zu ändern, - wenn nur Stoff und Studienleistungen zu den jeweiligen Prüfungen rechtzeitig vorliegen; so wird besonders interessierten Studierenden empfohlen, ggfs. mit der Theoretischen Physik schon im 2. Semester zu beginnen.

Diese Übersicht ist für Studienanfängerinnen und -anfänger des Wintersemesters zusammengestellt, bei Studienbeginn im Sommersemester sind geringfügige - stundenplanmäßig und inhaltlich unproblematische - Umstellungen (s.u.*) erforderlich. Die Art der Veranstaltung und die wöchentliche Stundenzahl ergeben sich aus der letzten Spalte der Tabelle; zu welchen Veranstaltungen Studienleistungen (Scheine) erbracht werden müssen, ergibt sich aus   Kap. VII, A. 2. + 3.   (Abkürzungen im Anschluss an die Tabelle):

.
1. Semester
.
. Vor Vorlesungsbeginn:
. . Mathematischer Vorkurs (mit Tutorien) Empfohlen V, Ü
. Physik I (Mechanik, Wärmelehre) & Mathematische Methoden I (nur WS* ) Pflicht V6, Ü3
. Analysis I (1. Nebenfach Mathematik) Pflicht V4, Ü2
. Lineare Algebra I (1. Nebenfach Mathematik) Pflicht V4, Ü2
. Informatik I (nur WS, kann auch auf das 3. Semester
. . verschoben werden; alternativ zur Informatik II)
. . (falls Informatik 2. Nebenfach im Grundstudium) Wahlpflicht V, Ü2
. Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie
. . (falls Chemie 2. Nebenfach im Grundstudium) Wahlpflicht V5
.
2. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. Physikalisches Praktikum I (alternativ nach dem 2. Semester) Pflicht P6
. Physik II (Elektromagnetismus, Wellen) & Mathematische Methoden II (nur SS *) Pflicht V6, Ü3
. Analysis II (1. Nebenfach Mathematik) Pflicht V4, Ü2
. Informatik II (alternativ zu Informatik I,
. . falls Informatik 2. Nebenfach im Grundstudium) Wahlpflicht V4, Ü2
. Anorg.-Chemisches Praktikum für Physikerinnen und
. . Physiker (falls Chemie 2. Nebenfach im Grundst.) Wahlpflicht P4
.
. Orientierungsprüfung
.
3. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. . Beginn des Vordiploms (z.B. Chemie/Informatik, Mathematik)
.
. Physik III (Relativität, Quantenphysik) Pflicht V4, Ü2
. Theoretische Physik I (Mechanik) Pflicht V4, Ü2
. Physikalisches Praktikum IIA Pflicht P6
.
4. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. . Abschluss des Vordiploms
.
. Physik IV (Atom- und Molekülphysik, optische Physik,
. . Umweltphysik) (in jedem SS und in der Regel jedem 2. WS*) Pflicht V5, Ü2
. Theoretische Physik II (Elektrodynamik) (nur SS **) Pflicht V5, Ü2
. Beginn des Fortgeschrittenenpraktikums I mit Seminar
. . (sofern das Vordiplom abgeschlossen ist) Pflicht P6, S1
. Vorlesungen wie Elektronik und/oder
. . Computational Physics Empfohlen V
.
5. Semester
.
. Physik V (Kern- und Elementarteilchenphysik) (nur WS*) Pflicht V4, Ü2
. Theoretische Physik III (Quantenmechanik) (nur WS**) Pflicht V4, Ü2
. Fortsetzung des Fortgeschrittenenpraktikums I/II
. . mit Seminar Pflicht P6, S1
. Experimentelles oder theoretisches Seminar
. . für mittlere Semester Wahlpflicht S2
. Vorlesung Wahlfach physikalischer Richtung Wahlpflicht V2
. Veranstaltungen Nebenfach Wahlpflicht V/Ü/P/S 4
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
6. Semester
.
. Physik VI (Physik der kondensierten Materie) Pflicht V5, Ü2
. Theoretische Physik IV (Thermodynamik und Statistik) (nur SS*) Pflicht V4, Ü2
. ggfs. Abschluss des Fortgeschrittenenpraktikums II
. . mit Seminar Pflicht (P6, S1)
. Vorlesung Wahlfach physikalischer Richtung Wahlpflicht V2
. Veranstaltungen Nebenfach Wahlpflicht V/Ü/P/S 4
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
7. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. . Beginn der mündlichen Diplomprüfungen
.
. Veranstaltungen Nebenfach Wahlpflicht V/Ü/P/S 4
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
. Theoretisches oder experimentelles Seminar
. . für mittlere Semester Empfohlen S
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
8. Semester
.
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
. Abschluss der mündlichen Diplomprüfungen
.
9. Semester
.
. Diplomarbeit, einschl. Oberseminar, Institutskolloquien Pflicht ganztags
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
.
10. Semester
.
. Diplomarbeit, einschl. Oberseminar, Institutskolloquien Pflicht ganztags
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
.
. Ggfs. nachgezogene 4. mündliche Diplomprüfung
. Abschluss der Diplomprüfung
.

 

V = Vorlesung, Ü = Übung, P = Praktikum, S = Seminar.

Die Zahlen nennen die Veranstaltungsstunden pro Woche (SWS), z.B. V6, Ü3 = 6 (akad.) Stunden Vorlesung und 3 (akad.) Stunden Übungen pro Woche.

Wahlpflicht: Hier kann unter verschiedenen Veranstaltungen (oder Fächern) gewählt werden.

* Damit die - nicht in jedem Semester komplett angebotenen - Kursvorlesungen Physik I bis VI auch bei einem Studienbeginn im Sommersemester in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall lauten: II - I - III - IV - VI- V.
** Die Kursvorlesungen Theoretische Physik I bis IV werden nicht in jedem Semester komplett angeboten. Damit auch bei einem Studienbeginn im SS diese in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall I - III - II - IV lauten.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

5. Studienplan mit Vertiefungsfach Informatik

(Erwerb des Zusatz-Zertifikats Informatik)

ACHTUNG: Im Semester vor Beginn des Studiums mit Vertiefungsfach ist die Anmeldung im Prüfungssekretariat notwendig.

Informatik hat sich zu einer Schlüsselkompetenz für die Naturwissenschaften entwickelt. An der Fakultät gibt es die Möglichkeit, einen auf die Bedürfnisse der Naturwissenschaftler zugeschnittenen, anwendungsorientierten "interdisziplinären Studiengang Physik mit Vertiefungsfach Informatik" zu absolvieren und in diesem Bereich Diplom- (ebenso wie Doktor-) Arbeiten durchzuführen.

Die Ausbildung mit dem "Vertiefungsfach Informatik" ist in den Diplomstudiengang Physik eingebettet und führt zum Abschluss Diplomphysiker/-physikerin. Der Studiengang umfasst alle Physik- Kursvorlesungen ebenso wie die für Physiker verbindliche Mathematik sowie einen über das Nebenfach Informatik weit hinausgehenden Studienblock Informatik, der insgesamt etwa 50 SWS ausmacht (Der Umfang des Informatikblocks entspricht den Empfehlungen der Gesellschaft für Informatik an die Kultusminister- Konferenz für "Interdisziplinäre" Studiengänge). Dieser besteht aus einer Reihe von Informatik-Kursvorlesungen mit Übungen und Informatikpraktika - in denen Kernkompetenzen der Informatik vermittelt werden - sowie einem anwendungsnahen Wahlfachangebot und der Diplomarbeit im Grenzgebiet Physik/Informatik. Die Wahlmöglichkeiten für das Wahlfach physikalischer Richtung sind eingeschränkt auf Themen, die die Vertiefung im Bereich Informatik unterstützen. Die erbrachten Leistungen im Studienblock Informatik werden, soweit sie für das Nebenfach Informatik im Diplomstudiengang vorgesehen sind, durch das Diplomzeugnis bestätigt - und darüberhinaus in vollem Umfang durch ein qualifiziertes "Informatik-Zertifikat" bescheinigt.

Eine Entscheidung für diesen interdisziplinär ausgerichteten Diplomstudiengang ist erst nach dem 4. Semester erforderlich.Dies bietet Studienortswechslern ebenso wie allen Heidelberger Studierenden die Möglichkeit, auch ohne Informatikvorkenntnisse noch nach der Diplom-Vorprüfung in das Programm einzusteigen. Der nachfolgend aufgeführte exemplarische Studienplan ist für diese Situation ausgelegt; eine frühe Entscheidung bereits im Grundstudium bietet demgegenüber die Möglichkeit, die Vorlesungen Informatik I und II bereits vor der Diplom-Vorprüfung zu besuchen und damit das Hauptstudium zu entlasten bzw. den Informatikblock individuell zu gestalten und zu vertiefen.

s
Diplomstudiengang Physik mit Vertiefungsfach Informatik und Zusatz-Zertifikat (1.-4. Semester wie Normalstudienplan; Annahme: Nebenfach Chemie im Grundstudium)
.
5. Semester
.
. Physik V (Kern- und Elementarteilchenphysik) (nur WS*) Pflicht V4, Ü2
. Theoretische Physik III (Quantenmechanik) (nur WS***) Pflicht V4, Ü2
. Ggfs. Abschluss des Fortgeschrittenenpraktikums I
. . mit Seminar Pflicht P6, S1
. Informatik I (Programmieren und Softwaretechnik) (nur WS**) Pflicht V4, Ü2(+2)
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
6. Semester
.
. Physik VI (Physik der kondensierten Materie) (nur SS*) Pflicht V5, Ü2
. Theoretische Physik IV (Thermodynamik und Statistik) Pflicht V4, Ü2
. Seminar für mittlere Semester Wahlpflicht S2
. Vorlesung Wahlfach physikalischer Richtung
. . (Einführung in Computational Physics oder Elektronik) Wahlpflicht V3(4), (Ü3)
. Informatik II (Technische Informatik) (nur SS**) Pflicht V4, Ü2
. Miniforschung (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
7. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. . Beginn der mündlichen Diplomprüfungen
.
. (Vorlesung Wahlfach physikalischer Richtung
. . (Elektronik oder Einführung in Computational Physics) Wahlpflicht V3(4), (Ü3))
. Fortgeschrittenenpraktikum II i)
. . und Informatikpraktikum Pflicht ca.P8, S1
. Informatik III (Betriebssysteme und Netzwerke) (nur WS**) Pflicht V4, Ü2
. Miniforschung Informatik  (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit) Empfohlen P
.
8. Semester
.
. Informatik IV (Theoretische Informatik) ii) Wahlpflicht V4, Ü2
. Informatik V (Einführung in Datenbanken) ii) Wahlpflicht V2, Ü2
. Wahlvorlesungen Informatik Wahlpflicht V4, Ü2
. Projektpraktikum Informatik iii) (in der vorlesungsfr. Zeit) Pflicht (P8)
.
. Abschluss der mündlichen Diplomprüfungen
.
9. Semester
.
. Diplomarbeit (informatikbezogen)
. . einschließlich Oberseminar, Institutskolloquien Pflicht ganztags
. Wahlvorlesungen Informatik Wahlpflicht V4, Ü2
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
.
10. Semester
.
. Diplomarbeit, einschl. Oberseminar, Institutsskolloquien Pflicht ganztags
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
.
. Ggfs. nachgezogene 4. mündliche Diplomprüfung
. Abschluss der Diplomprüfung
.

 

V = Vorlesung, Ü = Übung, P = Praktikum, S = Seminar.

Die Zahlen nennen die Veranstaltungsstunden pro Woche (SWS), z.B. V6, Ü3 = 6 (akad.) Stunden Vorlesung und 3 (akad.) Stunden Übungen pro Woche.

Wahlpflicht: Hier kann unter verschiedenen Veranstaltungen (oder Fächern) gewählt werden.

* Damit die - nicht in jedem Semester komplett angebotenen - Kursvorlesungen Physik I bis VI auch bei einem Studienbeginn im Sommersemester in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall lauten: II - I - III - IV - VI- V.
** Die Reihenfolge der Informatikkursvorlesungen kann bei Bedarf geändert werden. Dabei ist aber zu beachten, dass die Reihenfolge Informatik II, Informatik III eingehalten wird und die Informatik I möglichst früh gehört wird.
*** Die Kursvorlesungen Theoretische Physik I bis IV werden nicht in jedem Semester komplett angeboten. Damit auch bei einem Studienbeginn im SS diese in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall I - III - II - IV lauten.

  1. Der Inhalt des Informatikpraktikums, das Kernkenntnisse in Harware und Software vermitteln soll, wird auf den Informationsseiten des Kirchhoff-Instituts definiert. Für die Erlangung des Fortgeschrittenen-Praktikum II-Scheins wird das Informatikpraktikum als 2 Doppelversuche anerkannt. Die weiteren Versuche im Fortgeschrittenen-Praktikum II dürfen nicht mehr aus dem Bereich Datenverarbeitung oder Elektronik gewählt werden.
  2. Solange die Vorlesung Datenbanken nicht regelmäßig angeboten wird, kann alternativ die Vorlesung 'Algorithmen und Datenstrukturen' oder Bildverarbeitung gewählt werden, sofern diese nicht als Wahlfachvorlesungen (s. dort) gebraucht werden. Die Informatik-Pflichtvorlesungen werden um eine reduziert, indem entweder Theoretische Informatik (Info IV) oder Einführung in Datenbanken (Info V) zu absolvieren ist.
  3. Das Projektpraktikum Informatik kann an allen Fakultätsinstituten und - unter der Betreuung eines Fakultätsmitgliedes - auch an externen Instituten durchgeführt werden, die einschlägige Arbeiten anbieten. Hierzu ist eine Anmeldung im Prüfungssekretariat vor Beginn des Praktikums unter Nennung des Themas und des Bertreuers erforderlich. Arbeiten außerhalb der Fakultät erfordern die Zustimmung des Verantwortlichen für den Studienbereich Informatik. Der Abschlussvortrag aus dem Projektpraktikum kann in Zukunft auch als Vortrag im Scheinseminar angerechnet werden, falls er im Rahmen eines Seminars für mittlere Semester gehalten wird.

Für den Erwerb des Zusatz-Zertifikates ist es erforderlich, an den Kursvorlesungen Informatik, den zugehörigen Übungen und den studienbegleitenden Prüfungsklausuren teilzunehmen. Es sind Wahlpflichtvorlesungen im Umfang von mindestens 8 SWS zu absolvieren (4 SWS davon für das Wahlfach physikalischer Richtung). Hierzu ist eine Anmeldung beim Prüfungssekretariat Physik vor Beginn der ersten Kursvorlesung Informatik im Hauptstudium erforderlich.

Weiter ist für den Studiengang mit Vertiefungsfach Informatik zu beachten:

  1. Beim Wahlfach physikalischer Richtung sind die Wahlmöglichkeiten eingeschränkt (Elektronik, Computational Physics);
  2. die Thematik der Diplomarbeit soll im Grenzbereich Physik/Informatik liegen; und
  3. das Informatikpraktikum wird auf Wunsch teilweise (2 Doppelversuche) auf das Fortgeschrittenenpraktikum II angerechnet.

Der Gesamtumfang für den Studiengang mit Vertiefungsfach Informatik beträgt - falls Informatik bereits im Grundstudium als Nebenfach gewählt wurde - etwa 50 Informatik-SWS; hinsichtlich der Regelstudienzeit bleibt es entsprechend der Diplomprüfungsordnung bei 10 Semestern. Der Studienaufbau ist so angelegt, dass die Entscheidung für den Erwerb des Zusatz-Zertifikates jederzeit revidiert werden kann zugunsten eines "normalen" Diplomabschlusses mit dem dann reduzierten, d.h. normalen, Nebenfachprogramm Informatik.

III. DAS STUDIUM MIT DEM ZIEL DIPLOM

6. Studienplan mit Vertiefungsfach Biophysik

(Erwerb des Zusatz-Zertifikats Biophysik)

ACHTUNG: Im Semester vor Beginn des Studiums mit Vertiefungsfach ist die Anmeldung im Prüfungssekretariat notwendig.

Biophysik hat sich zu einer Schlüsselkompetenz für die Lebenswissenschaften entwickelt. An der Fakultät gibt es die Möglichkeit, einen auf die Bedürfnisse der Naturwissenschaftler zugeschnittenen, anwendungsorientierten "interdisziplinären Studiengang Physik mit Vertiefungsfach Biophysik" zu absolvieren und in diesem Bereich Diplom- (ebenso wie Doktor-) Arbeiten durchzuführen. Ziel ist es, Physiker während der Diplomausbildung zu wissenschaflichem Arbeiten im Grenzbereich zwischen Physik und Biologie zu befähigen. Der hierfür erforderliche Studienblock ergänzt das Physikstudium durch eine Grundausbildung in der Biologie, der Chemie sowie der Biophysik.

Das Vertiefungsfach Biophysik ist in den Diplomstudiengang Physik eingebettet und führt zum Abschluss Diplomphysiker/-physikerin. Der Studiengang umfasst alle Physik- Kursvorlesungen ebenso wie die für Physiker verbindliche Mathematik sowie einen über das Nebenfach Biologie weit hinausgehenden Studienblock Biophysik, der insgesamt etwa 45 SWS ausmacht. Dieser besteht aus Kursvorlesungen Biologie und Chemie mit Übungen bzw. Praktika, die auf die Biophysik vorbereiten, und Veranstaltungen zur Biophysik, in denen Kernkompetenzen der Biophysik vermittelt werden, sowie einem anwendungsnahen Wahlfachangebot und der Diplomarbeit im Grenzgebiet Physik/Biologie. Die Wahlmöglichkeiten für das Wahlfach physikalischer Richtung sind eingeschränkt auf Themen, welche die Vertiefung im Bereich Biophysik unterstützen.

Als Nebenfach im Diplom wird Biologie empfohlen, da die erforderlichen Studienleistungen für dieses Nebenfach bereits für das Vertiefungsfach benötigt werden. Die Wahl eines anderen Nebenfachs ist möglich kann aber zu einer Verlängerung der Studienzeit führen.

Die erbrachten Leistungen im Studienblock Biophysik werden, soweit sie für das Nebenfach  im Diplomstudiengang vorgesehen sind, durch das Diplomzeugnis bestätigt - und darüber hinaus in vollem Umfang durch ein qualifiziertes "Biophysik-Zertifikat" bescheinigt.

Eine Entscheidung für diesen interdisziplinär ausgerichteten Diplomstudiengang ist erst nach dem 4.Semester erforderlich. Dies bietet Studienortswechslern ebenso wie allen Heidelberger Studierenden die Möglichkeit, auch ohne Vorkenntnisse noch nach der Diplom-Vorprüfung in das Programm einzusteigen. Der nachfolgend aufgeführte exemplarische Studienplan ist für diese Situation ausgelegt und setzt voraus, dass das 5. Semester ein WS ist.

Eine frühe Entscheidung bereits im Grundstudium bietet demgegenüber die Möglichkeit, die Vorlesungen der Chemie und das Chemiepraktikum bereits vor der Diplom-Vorprüfung zu besuchen und damit das Hauptstudium zu entlasten bzw. den Biophysikblock individueller zu gestalten und zu vertiefen.

Diplomstudiengang Physik mit Vertiefungsfach Biophysik und Zusatz-Zertifikat (fuer Anmeldungen ab WS 06/07) (1.-4. Semester wie Normalstudienplan; Annahme: Nebenfach Informatik im Grundstudium)
.
5. Semester
.
. Physik V (Kern- und Elementarteilchenphysik) (nur WS*) Pflicht V4, Ü2
. Theoretische Physik III (Quantenmechanik) (nur WS***) Pflicht V4, Ü2
.

Ggfs. Abschluss des Fortgeschrittenenpraktikums I
mit Seminar

. Grundvorlesung Biologie III (alle Teilscheine obligatorisch)

Pflicht


V5

.
Das Angebot von Praktika in der Biologie für Physiker ist einem ständigen Wechsel unterworfen. Es empfiehlt sich daher immer auf die Aktualisierungen auf den Seiten der Fakultät bzw. der Studienberatung zu achten.

WS 2006/2007:

 Biologiepraktikum fuer Physiker:
Molekularbiologie
Blockkurs vom 26.3.-5.4.05
(Anmeldung elektronisch)

Sonderregelungen:

Besonders interessierte Physiker mit dezidierter Ausrichtung haben auch die Möglichkeit Blockpraktika aus den Aufbaukursen des Studiengangs "Bachelor Molekulare Zellbiologie" D zu wählen. Hierfür ist allerdings eine vorherige Beratung/Absprache mit dem Biophysikverantworlichen der Fakultät - Prof. Cremer, KIP - erforderlich, nachdem der Student mit den Dozenten geklärt hat, ob ein Platz zur Verfügung steht.

Pflicht P4
.
6. Semester
.
. Physik VI (Physik der kondensierten Materie) (nur SS*) Pflicht V4, Ü2
. Theoretische Physik IV (Thermodynamik und Statistik) Pflicht V4, Ü2
. Fortgeschrittenenpraktikum II  Pflicht P7


Biophysik Grundkurs
(wird ab SS07 jeweils im SS angeboten)


Pflicht


V4 + 2 U

.
7. Semester
.
. In der vorlesungsfreien Zeit:
. . Beginn der mündlichen Diplomprüfungen
. Physik-Seminar für mittlere Semester (biophysikalischer Ausrichtung) Pflicht S2
. Einführung in die Allgemeine  Chemie (nur WS) Pflicht V5
. Biologie-Seminar (Biochemie oder Molekularbiologie oder Zellbiologie oder Strukturbiologie oder biophysikalische Chemie oder Biophysik)

Pflicht

S2

Miniforschung  (u.U. in der vorlesungsfreien Zeit)
Empfohlen
P
.
8. Semester
.
. Anorganisch Chemisches Praktikum Pflicht P4
. Biophysik Wahlpflichtveranstaltung Wahlpflicht V2
. Biophysik Wahlpflichtveranstaltung
Wahlpflicht V2
.
.
. Abschluss der mündlichen Diplomprüfungen
.
9. Semester
.
. Diplomarbeit (Biophysik-bezogen)
. . einschließlich Oberseminar, Kolloquium Biophysik Pflicht ganztags
. Wahlvorlesungen Biophysik/Biologie  W-Pflicht V2
.
10. Semester
.
. Diplomarbeit, einschl. Oberseminar, Institutskolloquien Pflicht ganztags
. Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen Empfohlen V
.
. Nachgezogene 4. mündliche Diplomprüfung Wahlfach (Biophysik)
. Abschluss der Diplomprüfung
.

 

V = Vorlesung, Ü = Übung, P = Praktikum, S = Seminar.

Die Zahlen nennen die Veranstaltungsstunden pro Woche (SWS), z.B. V6, Ü3 = 6 (akad.) Stunden Vorlesung und 3 (akad.) Stunden Übungen pro Woche.

Wahlpflicht: Hier kann unter verschiedenen Veranstaltungen (oder Fächern) gewählt werden.

* Damit die - nicht in jedem Semester komplett angebotenen - Kursvorlesungen Physik I bis VI auch bei einem Studienbeginn im Sommersemester in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall lauten: II - I - III - IV - VI- V.
*** Die Kursvorlesungen Theoretische Physik I bis IV werden nicht in jedem Semester komplett angeboten. Damit auch bei einem Studienbeginn im SS diese in jedem Fall innerhalb von 6 Semestern gehört werden können, sollte ihre Reihenfolge in diesem Fall I - III - II - IV lauten.

Weiter ist für den Studiengang mit Vertiefungsfach Biophysik zu beachten:

  • Beim Wahlfach physikalischer Richtung sind die Wahlmöglichkeiten eingeschränkt auf Biophysik.
  • Die Thematik der Diplomarbeit soll im Grenzbereich Physik/Biophysik liegen.
  • Als Nebenfach im Diplom wird Biologie empfohlen.Andere Nebenfächer sind wählbar, erfordern aber zusätzliche Studienleistungen und können daher zu einer Verlängerung der Studienzeit führen,
  • Grundlegende Chemiekenntnisse sind zum Verständnis der Biophysik erforderlich und ggf. noch zu erwerben.

Der Gesamtumfang für den Studiengang mit Vertiefungsfach Biophysik beträgt etwa 145 SWS; hinsichtlich der Regelstudienzeit bleibt es entsprechend der Diplomprüfungsordnung bei 10 Semestern. Der Studienaufbau ist so angelegt, dass die Entscheidung für den Erwerb des Zusatz-Zertifikates jederzeit revidiert werden kann zugunsten eines "normalen" Diplomabschlusses mit dem dann reduzierten, d.h. normalen, Nebenfachprogramm Biologie.

    Den Erwerb des Zusatz-Zertifikats Biophysik sind - entsprechend dem Studienplan mit Vertiefungsfach Biophysik - folgende Pflichtveranstaltung mit den folgenden Inhalten zu absolvieren bzw. Scheine zu erwerben:

    • Biologie III (Alle Teilscheine müssen erworben werden)
    • Biologie Praktikum Molekularbiologie
    • Biologieseminar (über Biochemie oder Molekularbiologie oder Zellbiologie oder Strukturbiologie oder biophysikalische Chemie oder Biophysik)
    • Biophysik Grundkurs
    • Allgemeine und anorganische Chemie

    Bei der individuellen Studienplanung ist zu beachten, dass die o.g. Vorlesungen jeweils nur einmal im Jahr angeboten werden und dass einige Veranstaltungen aufeinander aufbauen.

    Weiterhin sind Wahlvorlesungen zur Biophysik im Umfang von 6 SWS zu besuchen; das aktuelle Angebot wird im Vorlesungsverzeichnus jeweils unter der Rubrik Medizinische Physik, Biophysik aufgelistet.Themen können z. B. sein:

    • Biomolecular Simulation
    • Biological Information
    • Experimental Neurophysics
    • Biophotonik
    • Systembiophysik
    • Bioinformatik
    • Biomolecular Spectroscopy
    • Neuronal Information Processing

Mit den Dozenten sollte zu Beginn der Veranstaltung jeweils die Möglichkeit eines Leistungsnachweises z.B. durch ein Kolloquium besprochen werden. Das Zusatzzertifikat Biophysik wird benotet und hat den Charakter eines Zeugnisses. Es erfordert die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungsklausuren bzw. studienbegleitenden Prüfungen, die parallel zu den Veranstaltungen angeboten werden.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

1. Kursvorlesungen in Experimentalphysik

(Inhaltsangaben)


Physik I (Mechanik, Wärmelehre) und Mathematische Methoden I
(6 SWS Vorlesung und 3 SWS Übung/Tutorium; nur im Wintersemester)

Experimentalphysik (4 SWS):

  1. Konzepte und Methoden der Experimentalphysik (Experiment - Theorie; Planung und Durchführung von Experimenten; statistische und systematische Fehler) (ca. 4 h).
  2. Mechanik (ca. 40 h):
    • Mechanik des Massenpunktes:
      Kinematische Grundbegriffe - relativistische Kinematik - Newtonsche Dynamik - Impuls und Stoßprozesse, Energie - relativistische Dynamik und Stoßprozesse - Kräfte und Wechselwirkungen - beschleunigte Bezugssysteme; 
    • Mechanik starrer Körper:
      Statik, Rotation und starre Achse; Drehimpuls; Rotation im Raum; 
    • Mechanik deformierbarer Körper:
      Feste Stoffe; ruhende Flüssigkeiten und Gase; strömende Flüssigkeiten und Gase; 
    • Mechanische Schwingungen:
      Ungedämpfte und gedämpfte Schwingungen; erzwungene Schwingungen; gekoppelte Schwingungen. 
  3. Wärme (ca. 20 h)

  4. Phänomenologische Grundlagen - kinetische Gastheorie - Transporterscheinungen (Diffusion, Wärmeleitung, ...) - Grundbegriffe der Thermodynamik - zweiter Hauptsatz der Thermodynamik - reale Gase bei tiefen Temperaturen - statistische Begründung der Boltzmannverteilung.
Mathematische Methoden I (2 SWS):

Wahrscheinlichkeitsverteilungen, Mittelwerte, Fehlerrechnung; gewöhnliche Differentialgleichungen, Lösungsmethoden; Linien-, Flächen- und Volumenintegrale; Skalar, Vektor, Tensor; Taylorreihe und Entwicklung von Ausdrücken nach kleinen Größen; komplexe Zahlen, Wurzeln, ganze Funktionen, Residuensatz.


Physik II (Elektromagnetismus und Wellen) und Mathematische Methoden II
(6 SWS Vorlesung und 3 SWS Übung/Tutorium;   nur im Sommersemester)

Experimentalphysik (4 SWS):

  1. Elektromagnetismus (ca. 28 h):
    • Elektrostatik (Ladung, Feld, Potential, Felder von stationären Ladungsverteilungen)
    • Ladungen in Leitern, Influenz
    • elektrische Eigenschaften von Materie
    • elektrische Ströme, Ladungstransport in Metallen, Halbleitern, Elektrolyten
    • Magnetismus: Kräfte auf bewegte Ladungen, Erzeugung und Eigenschaften von Magnetfeldern, magnetische Eigenschaften von Materie
    • zeitlich veränderliche Felder, Induktion
    • Verschiebungsstrom
    • Maxwellsche Gleichungen
    • Wechselstromlehre und Schwingkreise
    • Energie in elektrischen und magnetischen Feldern
    • relativistische Behandlung von Feldern.
  2. Wellen und Optik (ca. 20 h):
    • Grundbegriffe und formale Beschreibung
    • Grundbegriffe der Akustik
    • Elektromagnetische Wellen
    • Wellengleichung und Lösungen
    • Energietransport
    • Erzeugung und Nachweis elektromagnetischer Wellen, Spektrum
    • Optik: Brechung und Reflektion; geometrische Optik
    • Beugung und Interferenz
    • Polarisation
Mathematische Methoden II(2 SWS):

Grundlagen der Vektoranalysis, Integralsätze; Fouriertransformation, Delta-Funktion, Green´sche Funktion; Partielle Differentialgleichungen (Poisson-, Laplace- und Wellen-Gleichung), Entwicklung nach Funktionssystemen.


Physik III (Relativität und Quantenphysik)
(4 SWS Vorlesung im Wintersemester bzw. 5 SWS im Sommersemester, 2 SWS Übung)

  1. spezielle Relativitätstheorie
    • experimentelle Grundlagen
    • Lorentz-Transformation und relativ. Kinematik
    • relativ. Dynamik (Masse, Impuls, Energie)
    • Elektrodynamik (Lorentzkraft, Transf. von elektr. und magn. Feldern)
    • Ausblick: Bemerk. zur allgem. Relativitaetstheorie
  2. Welle-Teilchen-Dualismus
    • Photonen (Photo- u. Comptoneffekt, Paarbildung, Bremsstrahlung)
    • de Broglie-Wellen; Schroedingergleichung: Fourierintegrale: Wellenpakete
    • Beugungsexperimente; statistische Interpretaion
    • Heisenbergsche Unschärferelationen
    • Gebundene Zustände: stehende de-Broglie Wellen: Kastenpotential; harmonischer Oszillator
    • einfache Lösungen: Potentialschwelle, Tunneleffekt + Alpha-Zerfall
  3. Zwei Teilchen: Zweizustandsysteme 
    • Spin un Polarisation
    • Verschränkung
    • Bosonen, Fermionen, Pauliprinzip
  4. Systeme vieler identischer Teilchen
    • klassische und Quantenstatistik
    • Plancksche Strahlungsgesetze
  5. Struktur der Materie
    • Atome: Hülle und Kern; experimenteller Nachweis
    • Struktur von Hülle und Kern; experimenteller Nachweis
    • Braggsche Streuung


Physik IV (Atom- und Molekülphysik, optische Physik und Umweltphysik)
(5 SWS Vorlesung (davon 1 SWS Umweltphysik) im Sommersemester (oder 4  SWS im Wintersemester) und 2 SWS Übung)

  1. Atom-, Molekülphysik und optische Physik:
    • H-Atom (Wellenfunktion, Feinstruktur, Hyperfeinstruktur, QED-Effekte) - Alkaliatome
    • Periodensystem der Elemente
    • Übergänge und Auswahlregeln, Multipolstrahlung
    • Wechselwirkung von Atomen mit Licht: Übergänge und Auswahlregel, Einstein Koeffizienten, Linienform und Intensität, Multipolstrahlung
    • Charakteristische Röntgenstrahlung
    • Mehrelektronensysteme (Helium, Spektren schwerer Atome, LS- und jj-Kopplung)
    • Atome in äusseren Feldern (Zeemann- und Starkeffekt)
    • Spektroskopische Methoden in der Atomphysik (Dopplerfeie Spektroskopie, Atomstrahlen, Atom- und Ionenfallen, kalte Atome, Zeitstandarts)
    • Molekülbindung (Heteropolare und kovalente Bindung, H2+ Ion und H2-Molekül, Hybridisierung)
    • Zustände zweiatomiger Moleküle (Elektronenzustände, Rotation und Schwingungen, Symmetrieeigenschaften)
    • Molekülspektroskopie (Mikrowellen- und Infrarotspektroskopie, Bandenspektren, Franck-Condon Prinzip, Spinresonanz)
  2. Umweltphysik:
    • Einführung
    • Strahlung und Strahlungstransport:
      Anwendungen Planck´sches Strahlungsgesetz, reale Spektren von Sonne und langwelliger terrestrischer Ausstrahlung, Kirchhoff; Streuung und Absorption (Rayleigh, Mie, Lambert-Beer); Energiehaushalt und Treibhauseffekt. 
    • Fluiddynamik:
      Navier-Stokes (ruhendes Koordinatensystem - beschleunigte Koordinatensystem (Coriolis) - Dimensionsanalyse (für synoptische atmosphärische und ozeanische Strömungen, Seen, Grundwasser) - einfache Lösungen (A. Strömung in Kapillaren (Hagen-Poiseuille), B. geostrophische Strömung, C. interne Wellen (Brunt-Väisälä), D. Wirbel (zyklostrophischer und Gradienten-Fluss)); Turbulenz (Stabilität von Strömungen - Kolmogorov-Theorie) 
    • Transportprozesse:
      Einführung in Nichtgleichgewichtsthermodynamik (Onsager, Prigogine, Fluktuations-Dissipations-Theorem); Brown´sche Bewegung, Taylor-Dispersion, Transport in heterogenen Strukturen und turbulenten Strömungen (effektiver Disperionswtensor, eddy correlation); Grenzschichten. 


Physik V (Kern- und Elementarteilchenphysik)
(4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung; nur im Wintersemester)

  • Werkzeuge der Kern- und Elementarteilchenphysik (Beschleuniger, Wechselwirkung von Teilchen und Materie, Nachweismethoden für Teilchen);
  • Charakterisierung von Elementarteilchen, Quarkmodell, Struktur von Atomkernen, Nukleonen, Quarks und Leptonen;
  • Symmetrien, additive Erhaltungssätze in der Kern- und Elementarteilchenphysik (Ladung, Baryonenzahl, Leptonenzahl, Strangeness), Spin und Isospin, multiplikative Erhaltungssätze (Parität, Ladungskonjugation, CP, Zeitumkehrinvarianz und CPT);
  • Wechselwirkungen, Fermi´s Goldene Regel, Phasenraum, elektromagnetische Wechselwirkung, Gammazerfall, schwache Wechselwirkung, Beta-Zerfall, geladene und neutrale Ströme, elektroschwache Wechselwirkung, Kernkraft und leichte Kerne und Resonanzen, Standardmodell;
  • Kerneigenschaften, einfache Kernmodelle, Schalenmodell, kollektive Kernanregungen, Kernspaltung und Fusion, Kerntechnik, Nukleosynthese im Universum.


Physik VI (Physik der Kondensierten Materie)
(4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung; nur im Sommersemester)

  Aufbau kristalliner und amorpher Festkörper (Bindungstypen, Struktur, Strukturbestimmung, Defekte), Gitterdynamik (Gitterschwingungen, Dispersionskurven, Zustandsdichten, niederenergetische Anregungen in ungeordneten Substanzen, anharmonische Eigenschaften), Leitungselektronen (Fermi-Gas, Bändermodell, Transporteigenschaften, Verhalten in Magnetfeldern), Halbleiter (intrinsische und dotierte Halbleiter, einfache Bauelemente und Heterostrukturen), Magnetismus (Para- und Ferromagnetismus, Spingläser), dielektrische und optische Eigenschaften (lokales Feld, dielektrische Funktion, kollektive Anregungen), Supraleitung (grundlegende Eigenschaften, Cooper-Paare, makroskopische Wellenfunktion).


Physik A (für   Biologen, Biotechnologen, Chemiker und Geowissenschaftler )
(4 SWS Vorlesung und 4 SWS Übung; nur im Wintersemester)

  1. Mechanik (ca. 24 h):
    Einführung: Messung, Experiment - Theorie; Messfehler; Kinematik des Massenpunkts;
    Dynamik des Massenpunkts, Stoßprozesse; Gravitation als Beispiel für Kraftfeld; Arbeit und Energie; Rotation; Schwingungen; Elemente der relativistischen Mechanik (optional).
  2. Wärmelehre (ca. 14 h):
    Phänomenologische Grundlagen; Kinetische Theorie der Wärme: Transportprozesse (Diffusion, Reibung, ...); Zweiter Hauptsatz und Anwendungen, Entropie; Reale Gase, Phasenübergänge; Statistische Verteilungen; Grundideen der Thermodynamik offener Systeme (optional).
  3. Elektromagnetismus (ca. 16 h):
    Elektrostatik; Ströme, Leitfähigkeit von Materie; Magnetische Kraft, Magnetfelder; Materie in elektrischen und magnetischen Feldern; Induktion und Anwendungen; Wechselstromkreise.
  4. Elektromagnetische Wellen (ca. 6 h):
    Spektrum, stehende und laufende Wellen; Erzeugung elektromagnetischer Wellen; Energie und Impuls im Strahlungsfeld, Ausbreitung elektromagnetischer Wellen.


Physik B (für   Biologen, Biotechnologen, Chemiker und Geowissenschaftler)
(4 SWS Vorlesung und 4 SWS Übung; nur im Sommersemester)

  1. Wechselwirkung von Strahlung mit Materie (3 h):
    Reflektion, Dispersion (semiklassische Modelle), Streuung, Wellenpakete, Fourieranalyse, Phasen- und Gruppengeschwindigkeit.
  2. Interferenz von Wellen (2 h):
    Beschreibung, Interferenz von zwei Punktquellen, Beugungsgitter, das Huygen´sche Prinzip, Kohärenz und Inkohärenz.
  3. Optik (3 h):
    Polarisation, Beugung, optische Instrumente und ihr Auflösungsvermögen, klassische Spektroskopie.
  4. Quantenphysik (8 h):
    Die Wellennatur der Materie (experimentelle Befunde); das Photon: Photoeffekt, Comptoneffekt, Wärmestrahlung; Welle-Teilchen-Dualismus, Doppelspalt-Experiment; Unschärfe-Relation, Schrödinger-Gleichung, Wellenfunktion: Potentialbarrieren, Tunneleffekt; Teilchen im Kastenpotential, Oszillator; Teilchen im Zentralpotential: Drehimpulsquantelung, Behandlung des Rotators, spezifische Wärme von Gasen; H-Atom: Radialgleichung und Energiequantelung.
  5. Atomphysik (9 h):
    H-Spektrum, Diskussion der H-Wellenfunktion; Elektronenspin, Protonspin (experimentelle Befunde), magnetische Momente und Wechselwirkung mit Magnetfeld; Alkaliatome, Feinstruktur, Hyperfeinstruktur; Pauliprinzip und Periodensystem; Röntgenstrahlung und -spektrum; Wechselwirkung von Strahlung mit Materie, Ionisation, Absorption von x-Rays, Dosis.
  6. Molekülphysik (4 h):
    Wasserstoffmolekül, kovalente Bindung, Molekül-Orbitale; Hybridisierung mit Beispielen; Molekülspektren.
  7. Moderne spektroskopische Methoden (3 h):
    Laser; Optische Detektion von Spurengasen mit Laserspektroskopie; NMR.
  8. Kernphysikalische Methoden (6 h):
    Verlauf von Bindungsenergien, Massenspektroskopie; Natürliche Radioaktivität, Zerfälle; Lebensdauerbestimmungen, Tracer; Wirkung radioaktiver Strahlung, Dosis, ... ; Fusion und Spaltung, Astrophysik (optional).
  9. Kondensierte Materie (7 h):
    Bindungstypen; elektrische Leitfähigkeit, Bändermodell; Halbleiter und wichtige Bauelemente; Wärmeeigenschaften von Festkörpern; magnetische und elektrische Eigenschaften der Materie.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

2. Kursvorlesungen in Theoretischer Physik

(Inhaltsangaben)

Theoretische Physik I (Mechanik)
(4 (oder 5, falls an Donnerstagen) SWS Vorlesung und 2 SWS Übung; in jedem Semester)

Newtonsche Gesetze; Mechanik eines Massenpunktes und von Systemen; Zwangsbedingungen; Lagrangesche Gleichungen erster und zweiter Art; Symmetrien und Erhaltungssätze; starrer Körper und Kreisel; Hamiltonformalismus; integrable und chaotische Systeme; Übergang zur Physik der Kontinua und Felder; Schwingende Saite und Membran.

Theoretische Physik II (Elektrodynamik)
( 5 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung; nur im Sommersemester)

Elektrostatik und Magnetostatik; Maxwellsche Theorie bei vorgegebenen Ladungs- und Stromverteilungen; Potentiale, Eichtransformationen; Energie- und Impulssatz; Wellen; Multipolentwicklung; Feld einer bewegten Punktladung; Spezielle Relativitätstheorie; Energie-Impuls-Tensor; Relativistische Punktmechanik; Maxwellsche Gleichungen in Materie; Dielektrika.

Theoretische Physik III (Quantenmechanik)
(4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung; nur im Wintersemester)

Historische Einleitung, Postulate der Quantenmechanik; Hilbertraum, Zustände und Operatoren; Unschärferelation; S chrödingergleichung; Drehimpuls und Spin; Wasserstoffatom, harmonischer Oszillator; Potentialstreuung; Symmetrien und Invarianzen; Heisenberg- und Schrödingerbild; Mehrteilchenprobleme; zeitabhängige und zeitunabhängige Störungstheorie; Variationsverfahren; Dichtematrix.

Theoretische Physik IV ( Statistische Physik und Thermodynanik)
(4 SWS Vorlesung und 2 SWS Übung, in jedem Semester)

Grundpostulat der Statistischen Physik in der Quantenmechanik und klassischen Physik; Entropie und Wahrscheinlichkeit; Statistische Gesamtheiten; Zustandssummen; klassische Thermodynamik, Hauptsätze, Kreisprozesse; thermodynamische Potentiale; Gleichgewichtsbedingungen; Anwendungen: Bose- und Fermi- Gase, Hohlraumstrahlung, Metallelektronen, Neutronensterne und weiße Zwerge, spezifische Wärme von Festkörpern; Phasenübergänge, van der Waals-Gas, Ising-Modell.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

3. Physikalische Praktika

Die Praktika führen in die wichtigsten Experimentier- und Messmethoden der Physik ein und geben den Studierenden gleichzeitig Gelegenheit, die in Vorlesungen und Bücherstudien erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Es werden mit mehr oder weniger fertig aufgebauten Apparaturen vorgegebene Fragestellungen bearbeitet. Wesentliche Aspekte des Experimentierens - die Auswahl oder das Erfinden geeigneter Messmethoden, das Konstruieren von Apparaturen, die Überwindung experimenteller Schwierigkeiten usw. - bleiben, nach ersten Erfahrungen im zweiten Teil des Fortgeschrittenenpraktikums oder in der sog. "Miniforschung", der Diplom- bzw. Staatexamensarbeit vorbehalten.

Die Versuche in den Anfängerpraktika I und IIA, die vor der Diplom-Vorprüfung bzw. der Zwischenprüfung durchgeführt werden, sollen einfach und übersichtlich sein. Das Praktikum I enthält 20 Versuche aus den Gebieten Mechanik, Wärmelehre, Elektrizität und Optik; vorausgesetzt wird der Stoff der Vorlesung Physik I oder II. Das Praktikum IIA enthält 20 etwas kompliziertere Versuche aus den gleichen Gebieten und aus der Strahlenphysik. Vorausgesetzt werden die Vorlesungen Physik I und II und das Praktikum I. Die Praktika sind jeweils in einem Semester durchzuführen.

Für Studierende mit Nebenfach Physik sind einsemestrige Praktika mit 19 Versuchen vorgesehen, die eine Auswahl aus den Praktika I und II darstellen und inhaltlich auf das jeweilige Hauptfach (Biologie, Chemie) abgestimmt sind.

Im Fortgeschrittenenpraktikum (für Studierende der Physik nach der Diplom-Vorprüfung oder Zwischenprüfung), das auf zwei Semester angelegt ist, sind aus einer Vielzahl von Versuchsaufbauten 8 Versuche auszuwählen, die die verschiedenen Gebiete der Physik betreffen sollen. Die Kursvorlesungen, zumindest Physik I - IV und Theoretische Physik I sowie II oder III, werden vorausgesetzt. Während im Teil I aus dem im zentralen Praktikum verfügbaren Gerätepark die vorgesehenen Versuchsaufbauten zusammengestellt und anschließend getestet und zu Messungen verwendet werden, verlagert sich im Teil II der Schwerpunkt zu dezentralen Versuchsanordnungen in den verschiedenen Arbeitsgruppen, die einen engen Bezug zur dortigen Forschung und Methodik haben und damit Einblick in aktuelle Forschungstätigkeit geben. - Das Fortgeschrittenenpraktikum kann, soweit Praktikumsplätze frei sind, während des Semesters jederzeit begonnen werden.

Zum Erwerb der Praktikumsscheine sind eine sorgfältige inhaltliche Vorbereitung der jeweiligen Versuche und ihres physikalischen Umfeldes, (Aufbau und) Durchführung der Versuche einschließlich angemessener Protokollführung sowie die Auswertung der Messungen einschließlich Interpretation und Fehlerrechnung usw. erforderlich; dies ist in Gesprächen mit Assistenten und durch Vorlage der jeweiligen Protokolle, Ergebnisse und Ausarbeitungen nachzuweisen. Beim Fortgeschrittenenpraktikum ist zumindest einmal ein Seminarvortrag (Referat) über einen der durchgeführten Versuche vor den übrigen Praktikumsteilnehmern zu halten.

Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass für das Physikstudium in Heidelberg die vorherige oder spätere Absolvierung eines Industriepraktikums nicht vorgeschrieben ist; gleichwohl kann es nur empfohlen werden, durch ein geeignetes Praktikum in der vorlesungsfreien Zeit wertvolle Erfahrungen zu sammeln.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

4. Wahlfächer - Weiterführende Vorlesungen, Spezialvorlesungen

Ziel des Besuchs der weiterführenden Vorlesungen bzw. Spezialvorlesungen ist die Vertiefung der im Kursprogramm erworbenen Kenntnisse. Themen und Frequenz der Vorlesungen sind auf die Erfordernisse der Ausbildung fortgeschrittener Studierender abgestimmt; sie werden z.T. auch von Doktorandinnen und Doktoranden mit Gewinn besucht.

Das Wahlfach physikalischer Richtung dient der Vertiefung in eine Arbeitsrichtung der Physik über den Stoff der Kursvorlesungen hinaus oder der Einarbeitung in einen neuen Anwendungsbereich der Physik. Der für die Diplomprüfung vorgegebene Umfang von mindestens 4 Semesterwochenstunden ist sicher nicht ausreichend, um dieses Ziel zu erreichen. Es wird daher dringend empfohlen, die im Hauptstudium für Lehrveranstaltungen eigener Wahl in großem Umfang zur Verfügung stehende Zeit dafür zu nutzen, eine wirkliche Vertiefung im Wahlfach - über die zur Prüfung angemeldeten Lehrveranstaltungen hinaus - zu erreichen. Dieses wird zudem häufig aus dem Fachgebiet sein, in dem die Diplomarbeit gemacht wird, für die eine gute fachliche Vorbereitung von großem Vorteil ist. Die Fakultät bietet eine große Zahl von Veranstaltungen aus verschiedenen Forschungsrichtungen an, die für das physikalische Wahlfach geeignet sind. Diese sind im Vorlesungsverzeichnis explizit als solche ausgewiesen. (Zusätzliche Regelungen für das Wahlfach physikalischer Richtung gelten bei Wahl eines der Vertiefungsfächer Informatik oder Biophysik.)

Folgende Wahlfächer stehen zur Verfügung:

  • Allgemeine Relativitätstheorie und Kosmologie
  • Astrophysik (N.B.: Nebenfach Astronomie unzulässig)
  • Atom-, Molekül- und Quantenphysik
  • Biophysik
  • Computational Physics
  • Elektronik
  • Kern- und Teilchenphysik
  • Medizinische Physik
  • Physikalische Grundlagen bildgebender Verfahren
  • Physik der kondensierten Materie
  • Quantenfeldtheorie
  • Umweltphysik

Die Entscheidung für ein bestimmtes Wahlfach als Prüfungsfach muss erst bei der Anmeldung zur Prüfung erfolgen.

Empfohlene Lehrveranstaltungen für das Wahlfach physikalischer Richtung aus verschiedenen Wahlgebieten

(wenn mehrere Veranstaltungen im Umfang > 4 SWS aufgeführt sind können diese beliebig kombiniert werden, außer es werden explizit mehrere verlangt)

  • Allgemeine Relativitätstheorie und Kosmologie
  • Observing the Big Bang (2 SWS) Cosmology (2 SWS) General relativity (2 bis 4 SWS)
  • Astrophysik: Einführung in die Astronomie und Astrophysik I+II (2 x 2 SWS) mit Astronomisch-astrophysikalisches Praktikum (Ferien-Blockkurs), Theoretische Astrophysik (4 SWS)
  • Atom- Molekül und Quantenphysik
  • Mindestens zwei Grundvorlesungen (basic lectures) aus dem Angebot der Graduate school for atomic molecular and quantum physics.
  • Biophysik
  • Grundkurs Biophysik (4 + 2 SWS)
  • Computational Physics
  • Einführung in die Computerphysik (3 + 3 SWS)
  • Elektronik
  • Elektronik (4 SWS)+ Elektronikpraktikum Mikroelektronik (4 SWS)
  • Kern- und Teilchenphysik
  • Experimental probes of fundamental interactions (2 SWS) Standard Model of Particle Physics and Beyond (2 SWS) Beschleuniger und Detektoren (2 SWS)
  • Medizinische Physik
  • Medizinische Physik I+II (2 x 2 SWS)
  • Physikalische Grundlagen bildgebender Verfahren
  • Physics of imaging (4 SWS, SS)
  • Physik der kondensierten Materie
  • Pro Jahr werden drei Vorlesungen aus den folgenden angeboten: Tieftemperaturphysik (4 SWS) , Quantenflüssigkeiten und Quantenfestkörper (4 SWS), Theorie der kondensierten Materie (4 SWS), Physik von Oberflächen und dünnen Schichten (4 SWS)
  • Quantenfeldtheorie
  • Quantenfeldtheorie I+II ( 2 x 4 SWS)
  • Umweltphysik
  • Physik aquatischer Systeme (2 x 2 SWS), Physik der Atmosphäre I+II (2 x 2 SWS), Soil Physics I+II (2 x 2 SWS), Paläoklima und Klima (2 SWS), Fernerkundung der Atmosphäre (2 SWS).

Die Wahl eines solchen empfohlenen Wahlfachs hat mehrere Vorteile:

  • Diese Veranstaltungen werden regelmäßig (mindestens jährlich einmal) angeboten.
  • Es ist garantiert, dass Prüfer verfügbar sind, eine vorherige Abstimmung ist nicht erforderlich.
  • Diese Veranstaltungen sind so konzipiert, dass sie solide Grundkenntnisse für eine weitergehende Beschäftigung mit dem Wahlgebiet vermitteln.
  • Arbeitsgruppen aus dem Forschungsgebiet des physikalischen Wahlfaches erwarten zu recht, dass ihre Diplomanden diese Grundkenntnisse mitbringen.

In einigen wichtigen Forschungsbereichen stehen ausgearbeitete Studienangebote zur Vertiefung des Fachwissens zur Verfügung, die sich an jene Studierenden richten, die es beabsichtigen, dort Diplom- bzw. Promotionsarbeiten zu machen. Diese Angebote (Graduate Schools) gehen weit über ein physikalisches Wahlfach hinaus. Man sollte sie frühzeitig im Hauptstudium als physikalisches Wahlgebiet beginnen und dann während der Diplomarbeit und Doktorarbeit weiterführen.

Studenten haben auch die Möglichkeit, Veranstaltungen eigener Wahl aus den obigen Wahlgebieten als Prüfungsstoff zur Diplomprüfung im Wahlfach physikalischer Richtung vorzuschlagen. In diesem Falle ist es aber unbedingt erforderlich, dass der Student sich rechtzeitig vorher mit einem prüfungsberechtigten Mitglied der Fakultät in Verbindung setzt, dessen Zustimmung zu seinem Vorschlag einholt und seine Bereitschaft, dafür als Prüfer zu agieren, klärt. Es gibt keinen Prüfungsanspruch für alle denkbaren Wahlfachkombinationen, nicht alle sind sinnvoll und bei weitem nicht alle Dozenten, die eine Vorlesung aus dem Wahlgebiet anbieten, sind prüfungsberechtigt.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

5. Lehrveranstaltungen in den Nebenfächern

a) Grundstudium

Obligatorisch ist natürlich Mathematik; das 2. Nebenfach kann (im Diplomstudium) Chemie oder Informatik sein. Es wird aber empfohlen, sich Grundkenntnisse in beiden Fächern anzueignen - es sollte möglich sein, die vorgesehenen Lehrveranstaltungen beider Fächer zu besuchen (die Entscheidung über die Wahl des 2. Nebenfaches wird dann erst durch die Anmeldung zur Prüfung vorgenommen).

Mathematik: Vorgesehen sind die Vorlesungen Analysis I und II sowie Lineare Algebra I mit Übungen, die in den ersten Semestern gehört werden; sie stellen auch den Prüfungsstoff dar. Darüberhinaus sind für theoretisch orientierte Physikstudenten die Vorlesungen Analysis III und Lineare Algebra II empfehlenswert. - Lehramtskandidatinnen und -kandidaten müssen den erfolgreichen Besuch von Analysis I und Lineare Algebra I nachweisen.

Chemie: Zum Programm gehört die Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie (nur WS) sowie das Anorganisch-Chemische Praktikum für Physikerinnen und Physiker(SS), das auch einige Experimente zur physikalischen Chemie enthält.

Informatik: Hier kann gewählt werden zwischen der Vorlesung Informatik I (nur WS) und Informatik II (nur SS), jeweils mit Übungen. Die beiden Vorlesungen sind unabhängige Veranstaltungen, die nicht aufeinander aufbauen.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

5. Lehrveranstaltungen in den Nebenfächern

b) Hauptstudium

Nach dem Vordiplom sollte die Entscheidung, ob das Physikdiplom mit einem Vertiefungsfach(s.u.) gewählt wird, möglichst schnell gefällt werden. Diese Wahl erfordert eine Anmeldung im Prüfungssekretariat Physik, um in die Organisation der studienbegleitenden Prüfungen im Vertiefungsfach integriert zu werden. - Die Wahl des Nebenfaches im "normalen" Diplom-Hauptstudium sollte nicht zu sehr hinausgezögert werden, da die Erfüllung der Anforderungen u.U. einige Semester erfordert; es stehen 9 Fächer zu Wahl:

Die unterschiedlichen Anforderungen in diesen Fächern ergeben sich aus Kap. VIII.

Für den Erwerb des Zusatz-Zertifikats Informatik sind - entsprechend dem Studienplan mit Vertiefungsfach in Kap. III, 5. - insgesamt fünf Informatik-Kursvorlesungen mit Übungen zu absolvieren:

  • Informatik I (Programmieren und Softwaretechnik)
  • Informatik II (Technische Informatik)
  • Informatik III (Betriebssysteme und Netzwerke)
  • Informatik IV (Theoretische Informatik)
  • Informatik V (Einführung in Datenbanken)

Bei der individuellen Studienplanung ist zu beachten, dass diese Vorlesungen jeweils nur einmal im Jahr angeboten werden und dass einige Vorlesungen aufeinander aufbauen. Die Informatik I sollte so früh wie möglich absolviert werden, da sie grundlegend ist für viele Informatikvorlesungen (und Computational Physics). Die Reihenfolge Technische Informatik >>> Betriebsysteme und Netzwerke >>> Datenbanken ist einzuhalten.

Weiterhin sind Wahlvorlesungen zur Informatik im Umfang von ca. 8 SWS zu besuchen; das regelmäßige Angebot umfasst z.B.

  • Bildverarbeitung
  • VLSI-Entwurf
  • Numerische Algorithmen
  • Bioinformatik sowie
  • weiterführende Veranstaltungen zur Computational Physics usw.

Außerdem sind das Informatikpraktikum und ein Projektpraktikum Informatik zu absolvieren. - Die weiteren Regelungen sind Kap. III, 5. zu entnehmen.

Das Zusatzzertifikat Informatik ist benotet und hat damit den Charakter eines Zeugnisses. Es erfordert die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungsklausuren, die parallel zu den Kursvorlesungen Informatik angeboten werden.

Den Erwerb des Zusatz-Zertifikats Biophysik sind - entsprechend dem Studienplan mit Vertiefungsfach Biophysik in Kap. III, 6. - folgende Pflichtveranstaltung mit den folgenden Inhalten zu absolvieren bzw. Scheine zu erwerben:

  • Biologie III (ab WS 2006/07)
  • Biologie Praktikum Molekularbiologie
  • Biologieseminar (über Biochemie oder Molekularbiologie oder Zellbiologie oder Strukturbiologie oder biophysikalische Chemie oder Biophysik)
  • Biophysik Grundkurs
  • Allgemeine und anorganische Chemie

Bei der individuellen Studienplanung ist zu beachten, dass die o.g. Vorlesungen jeweils nur einmal im Jahr angeboten werden und dass einige Veranstaltungen aufeinander aufbauen.

Weiterhin sind Wahlvorlesungen zur Biophysik im Umfang von 6 SWS zu besuchen; das aktuelle Angebot wird im Vorlesungsverzeichnus jeweils unter der Rubrik Medizinische Physik, Biophysik aufgelistet.Themen können z. B. sein:

  • Biomolecular Simulation
  • Biological Information
  • Experimental Neurophysics
  • Biophotonik
  • Systembiophysik
  • Bioinformatik
  • Biomolecular Spectroscopy
  • Neuronal Information Processing

Mit den Dozenten sollte zu Beginn der Veranstaltung jeweils die Möglichkeit eines Leistungsnachweises z.B. durch ein Kolloquium besprochen werden. Das Zusatzzertifikat Biophysik wird benotet und hat den Charakter eines Zeugnisses. Es erfordert die erfolgreiche Teilnahme an den Prüfungsklausuren bzw. studienbegleitenden Prüfungen, die parallel zu den Veranstaltungen angeboten werden.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

6. Seminare und Kolloquien

Regelmäßig findet eine große Anzahl von Seminaren aller Art (Oberseminare, Werkstatt-Seminare usw.) und Institutskolloquien statt. Diese Lehrveranstaltungen werden zum Teil innerhalb der einzelnen Institute und Arbeitsgruppen abgehalten und richten sich in erster Linie an die in diesen Bereichen zusammenarbeitenden Studierenden, Doktorandinnen und Doktoranden und weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sie stehen aber allen Interessierten offen. Sie gelten der Mitteilung und Diskussion wichtiger neuer Forschungsergebnisse innerhalb und außerhalb des jeweiligen Arbeitsbereichs.

Einen besonderen Stellenwert haben die Seminare bzw. Theoretisch-Physikalischen Seminare für mittlere Semester, die sich arbeitsgruppenübergreifend bereits an Studierende im Hauptstudium ab Vordiplom oder Zwischenprüfung wenden und zum Teil an die Kursvorlesungen der experimentellen und theoretischen Physik anschließen.In ihnen wird ein wohldefinierter Themenbereich durch eine Serie von Referaten der studentischen Teilnehmer intensiv bearbeitet und diskutiert. Bis zur Diplomprüfung bzw. zum Staatsexamen sollte jeder Studierende wenigstens 1 - 2 Seminarvorträge dieser Art gehalten haben. Da Vorträge auch im späteren Berufsleben zum Alltag gehören, wird in den Seminarvorträgen nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf die Form der Präsentation Wert gelegt.

Im wöchentlichen Physikalischen Kolloquium berichten auswärtige und Heidelberger Rednerinnen und Redner über ihre Forschungsarbeiten und aktuelle Probleme der Physik in einer Form, die auch für Studierende gewinnbringend sein sollte. Der regelmäßige Besuch vermittelt einen guten Überblick und kann auch Anregungen für die Wahl des Arbeitsgebiets für die Diplomarbeit vermitteln.

IV. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

7. Miniforschung

Erste Einblicke in die Arbeitsweise einer Forschungsgruppe und in die in Heidelberg verfolgten Fragestellungen soll die sog. "Miniforschung" vermitteln. Studierende erhalten so auf Wunsch - insbesondere in der vorlesungsfreien Zeit nach dem Vordiplom - die Möglichkeit, in einer experimentellen oder theoretischen Arbeitsgruppe "Laborerfahrung" zu sammeln, die ihnen bei der späteren Diplomarbeit zugute kommen kann - oder einfach nur Spaß macht. Das jeweils aktuelle Angebot der Gruppen für eine solche mehrwöchige Mitarbeit wird über das Internet bekannt gemacht.

V. ZU DEN LEHRVERANSTALTUNGEN

8. Examensarbeiten

a) Diplomarbeit

Die Diplomarbeit im Fach Physik ist eine experimentelle oder theoretische wissenschaftliche Examensarbeit, die zugleich einen wesentlichen Bestandteil der Ausbildung darstellt. Sie wird nach Abschluss der mündlichen Prüfungen unter Anleitung einer Dozentin oder eines Dozenten ausgeführt, in deren/dessen Arbeitsgruppe der Studierende integriert wird. Ihre Durchführung erfolgt auch während der vorlesungsfreien Zeit, die Dauer ist auf 12 Monate beschränkt (lediglich in begründeten Ausnahmefällen ist eine Verlängerung möglich).

In der Diplomarbeit sollen die Studierenden mit Arbeitsmethoden der physikalischen Forschung und Praxis vertraut werden. Dies bezieht sich nicht nur auf das rein Messtechnische, sondern auch auf das Einarbeiten in eine spezielle physikalische Fragestellung anhand von Originalliteratur, die Auswahl und das Erfinden geeigneter Messmethoden, das Konstruieren von Apparaturen, das Überwinden experimenteller Schwierigkeiten und die kritische Beurteilung von Messergebnissen. Diplomarbeiten müssen kein publikationsreifes wissenschaftliches Ergebnis erbringen.

Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass jeder Studierende der Physik über solide Englischkenntnisse verfügen sollte, damit die im wesentlichen in englischer Sprache verfasste Fachliteratur ohne Schwierigkeiten gelesen werden kann.

Bei der Wahl des Gebietes der Diplomarbeit sollten im Rahmen der an der Universität Heidelberg angesiedelten Forschungseinrichtungen und der vorhandenen Arbeitsplätze weitgehend die eigenen Interessen und Neigungen berücksichtigt werden. Wie bereits an anderer Stelle dargestellt, bestehen zahlreiche Möglichkeiten, sich bereits frühzeitig einen Einblick in das Heidelberger Forschungsspektrum zu verschaffen; einen guten Überblick gibt auch die über die Homepage der Fakultät erreichbare Liste aller physikalischen und astronomischen Forschungsinstitutionen (auch in letzteren kann u.U. eine physikalische Diplomarbeit durchgeführt werden).

VI. PRÜFUNGEN

(Hier werden alle Regelungen für die Prüfungsverfahren zusammengefasst, wie sie sich aus den Prüfungsordnungen und ergänzenden Bestimmungen der Prüfungsämter ergeben; man beachte wegen zusätzlicher Details die   Prüfungsordnungen   selbst.)

A. Studienziel: Diplom im Fach Physik

1. Orientierungsprüfung:

Die Diplomprüfungsordnung sieht vor:

1. Als Nachweis der bestandenen Orientierungsprüfung akzeptiert die Fakultät den benoteten Schein zur Physik I. Um diesen Weg zu realisieren, müssen Sie sich vor der ersten Klausur von Physik I zur Orientierungsprüfung anmelden. Die Alternative besteht darin, dass Sie sich spätestens in Ihrem 2. Fachsemester direkt zu einer mündlichen Prüfung im Studentensekretariat anmelden.

2. Standardverfahren: Die Physikstudenten melden sich in ihrem ersten (oder 2. bei Studienbeginn im Sommer) Fachsemester vor der ersten Klausur zur Physik I zur Orientierungsprüfung an. Hierzu ist in der Übungsgruppe ein Anmeldeschein auszufüllen und zusammen mit der Kopie der Immatrikulationsbescheinigung dem Gruppenleiter auszuhändigen. Erforderlich zum Bestehen der Orientierungsprüfung sind die erfolgreiche Erledigung der Hausaufgaben und 30 %aller Punkte, die in allen Präsenzübungen der Physik I zusammen erworben werden können.
Zu den Klausuren während des Semesters wird Anfang des kommenden Semesters noch eine Nachklausur angeboten, die zum einen die Möglichkeit gibt, einen unverschuldet versäumten Klausurtermin nachzuholen, zum anderen eine schwache Leistung (aber >20% der Punkte) noch zu korrigieren.

3. Wer trotz Nachklausur den Schein nicht erhält, hat die Orientierungsprüfung nicht bestanden. Er muss dann vor Ende des zweiten (bzw. 3. bei Studienbeginn im Sommer) Fachsemesters eine mündliche Wiederholungsprüfung von ca. 30 Minuten zum Stoff der Physik I ablegen. Diese findet jeweils in einer Prüfungswoche zu Ende der Vorlesungszeit des SS statt. Der Termin wird per Aushang bekannt gegeben. Diese Orientierungsprüfung ist verknüpft mit einer Studienberatung.

4. Wird die Wiederholungsprüfung nicht bestanden, dann gilt die Orientierungsprüfung als endgültig nicht bestanden und ein weiteres Studium der Physik (Diplom und Lehramt) ist nicht mehr möglich (zumindest in Baden-Württemberg).

Die Anmelde- und Prüfungstermine (in der Regel innerhalb von 4 Wochen nach Ende der Vorlesungszeit des 2. Semesters) werden vom Prüfungssekretariat der Fakultät bekanntgegeben, die Anmeldung erfolgt dort unter Vorlage des Studienbuches.


2. Diplom-Vorprüfung:
 

Die vier Fachprüfungen des Vordiploms erstrecken sich im wesentlichen auf die Inhalte der folgenden Lehrveranstaltungen:
  • Experimentalphysik: Physik I bis III, Physikalisches Praktikum I und IIA;
  • Theoretische Physik: Theoretische Physik I;
  • Mathematik: Analysis I und II, Lineare Algebra I;
  • im weiteren Nebenfach:
    bei der Wahl von Chemie: Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie, Anorganisch-Chemisches Praktikum für Physikerinnen und Physiker oder
    bei der Wahl von Informatik: Informatik I oder Informatik II

Die Prüfungen sind bis auf die in theoretischer Physik und Informatik mündlich; sie haben eine Dauer von 30 Min. bzw. 45 Min. im Fach Experimentalphysik. Die Prüfung in theoretischer Physik ist eine schriftliche Prüfung von ca. drei Stunden Dauer, die in Informatik von ca. zwei Stunden Dauer. 

Die Prüfungen können bis zum Ende des 4. Fachsemesters ohne zeitliche Bindung abgelegt werden, wobei die Terminvorgaben des Prüfungssekretariats bzw. der Prüfer zu berücksichtigen sind. Die mündlichen Prüfungen in Experimentalphysik finden z.Zt. jeweils in der Woche vor Vorlesungsbeginn, die schriftlichen Prüfungen in Theoretischer Physik etwa drei Wochen nach Ende der Vorlesungszeit statt (Anmeldetermine hierfür beim Prüfungssekretariat sind zu beachten); die Termine für die nichtphysikalischen Prüfungen sind bei den Sekretariaten der jeweiligen Prüferinnen oder Prüfer direkt zu verabreden und umgehend dem Prüfungssekretariat mitzuteilen.

Alle Prüfungen des Vordiploms, die am Ende des 4. Fachsemesters noch nicht abgelegt sind, müssen innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen absolviert werden, wobei die o.g. Zeitvorgaben für die einzelnen Termine wiederum zu beachten sind.

Vor der ersten Prüfung muss die Zulassung zur Diplom-Vorprüfung beim Prüfungssekretariat beantragt und ausgesprochen werden; dabei sind vorzulegen:

  • Antrag auf Zulassung (mit Erklärungen) (Formular im Sekretariat)
  • Lebenslauf (freiwillig)
  • Reifezeugnis (Kopie zum Verbleib)
  • Studienbuch (einschl. aktuellem Datenblatt),
sowie die Nachweise für erbrachte Studienleistungen zu den einzelnen Fächern:
  • für das Fach Experimentalphysik: Nachweis der bestandenen Orientierungsprüfung; der Schein zum Gruppenunterricht zu Physik II, die zwei Scheine zu den Anfängerpraktika I und IIA;
  • für das Fach Theoretische Physik: Schein zu den Übungen zur Theoret. Physik I;
  • für das Fach Mathematik: zwei Scheine aus den Übungen zu Analysis I und II sowie Lineare Algebra I;
  • für das weitere Nebenfach:
    bei der Wahl von Chemie: Schein zum Anorganisch-Chemischen Praktikum für Physikerinnen und Physiker,
    oder
    bei Wahl von Informatik: Schein zu den Übungen zur Informatik I oder zur Informatik II

Die erste Fachprüfung muss spätestens zwei Monate nach der Zulassung absolviert werden; die Anmeldung hierzu (unter Nennung des vorgesehenen Prüfungstermins sowie der Prüferin oder des Prüfers bzw. (bei Experimentalphysik) des Prüferwunsches) erfolgt zweckmäßigerweise zugleich mit dem Antrag auf Zulassung. Dabei kann der Nachweis von Studienleistungen auf das Fach der zunächst abzulegenden Prüfung beschränkt bleiben, sofern es sich nicht um eine Blockprüfung handelt. Spätestens bei der Anmeldung zu den weiteren Fachprüfungen sind dann die jeweils zugehörigen Scheine im Prüfungssekretariat vorzulegen (entsprechend bei Blockprüfungen). 

Eine nicht bestandene Fachprüfung kann innerhalb von zwei bis sechs Monaten einmal wiederholt werden (bzw. bei festen Prüfungsterminen: beim entsprechenden Termin des folgenden Semesters). Lediglich beim Nichtbestehen einer schriftlichen Wiederholungsprüfung in Theoretischer Physik gilt, dass kurzfristig (innerhalb von ca. sechs Wochen) vom Prüfungssekretariat eine mündliche Nachprüfung angesetzt wird, die über Bestehen oder Nichtbestehen entscheidet. - Bei einer Wiederholungsprüfung im Fach Experimentalphysik ist die Prüferin bzw. der Prüfer zu wechseln. 

Die Diplom-Vorprüfung muss in jedem Fall - also auch einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen - innerhalb der ersten zwei Wochen der Vorlesungszeit des 7. Fachsemesters abgeschlossen sein (zur Einhaltung dieses Termins kann ggfs. die Mindestfrist für Wiederholungsprüfungen von zwei Monaten unterschritten werden); anderenfalls ist der Prüfungsanspruch im Diplomstudiengang Physik verloren und es erfolgt die Exmatrikulation. 


3. Diplomprüfung:
 

Die Diplomprüfung besteht aus zwei Teilen:
  • den vier mündlichen Fachprüfungen,
  • der Diplomarbeit.
Die Fachprüfungen des Diploms erstrecken sich im wesentlichen auf die Inhalte der folgenden Lehrveranstaltungen:
  • Experimentalphysik: Physik IV bis VI (Physik I bis III werden vorausgesetzt), Physikalische Praktika für Fortgeschrittene I und II;
  • Theoretische Physik: Theoretische Physik II bis IV (Theoretische Physik I wird vorausgesetzt);
  • Wahlfach physikalischer Richtung: Spezialgebiet im Umfang von mindestens vier Semesterwochenstunden Vorlesung;
  • Nebenfach: Lehrveranstaltungen entsprechend den Regelungen der zuständigen Fakultät (s. Kap. VIII).

Die Prüfungen in Experimentalphysik und Theoretischer Physik haben eine Dauer von 60 Min., im Wahlfach physikalischer Richtung von 45 und im Nebenfach von 30 Min..

Für die Reihenfolge der Prüfungsteile sind folgende Varianten möglich:

  • alle 4 mündlichen Fachprüfungen - dann die Diplomarbeit; oder
  • 3 mündliche Fachprüfungen - dann die Diplomarbeit - danach die Prüfung im Wahlfach oder im Nebenfach.
Die Fachprüfungen können bis zum Ende des 8. Fachsemesters ohne zeitliche Bindung abgelegt werden. Die Termine sind bei den Sekretariaten der Prüferinnen und Prüfer direkt zu verabreden, deren Terminvorgaben und -möglichkeiten sind zu beachten. Es besteht eine Mitteilungspflicht für verabredete Termine an das Prüfungssekretariat.

Fachprüfungen, die bis zum Ende des 8. Fachsemesters erstmals abgelegt und nicht bestanden werden, gelten auf Antrag beim Prüfungssekretariat als nicht unternommen (Freiversuch)! 

Alle Prüfungen des Diploms, die am Ende des 8. Fachsemesters noch nicht abgelegt sind, müssen - außer einer evtl. nach der Diplomarbeit zu absolvierenden Prüfung - innerhalb eines Zeitraums von vier Wochen abgelegt werden, wobei die Terminvorgaben und -möglichkeiten der Prüferinnen und Prüfer frühzeitig in die Planungen einzubeziehen sind. 

Spätestens vor Ablegung der 3. Fachprüfung ist verbindlich zu erklären, ob die 4. Prüfung nachgezogen werden soll.

Mindestens drei Wochen vor der ersten Fachprüfung muss die Zulassung zur Diplomprüfung beim Prüfungssekretariat beantragt und ausgesprochen werden; dabei sind vorzulegen:

  • Antrag auf Zulassung (mit Erklärungen) (Formular beim Sekretariat)
  • Lebenslauf (freiwillig)
  • Reifezeugnis (Kopie zum Verbleib)
  • Zeugnis der Diplom-Vorprüfung (Kopie zum Verbleib)
  • Studienbuch (einschl. aktuellem Datenblatt)
  • Erklärung über BAFöG-Bezug, ggfs. Nachweis (Kopie des letzten Bescheides)
sowie die Nachweise für erbrachte Studienleistungen zu den einzelnen Fächern:
  • für das Fach Experimentalphysik: Schein zu den Physikalischen Fortgeschrittenenpraktika (I+ II); ein Schein aus dem Gruppenunterricht zu Physik IV bis VI;
  • für das Fach Theoretische Physik: Schein zu den Übungen zur Theoretischen Physik III (Quantenmechanik) und ein weiterer Schein aus den Übungen zur Theoretischen Physik II oder IV;
  • ein weiterer Übungsschein wahlweise
    für das Fach Experimentalphysik: aus dem Gruppenunterricht zu Physik IV bis VI
    oder
    für das Fach Theoretische Physik: der noch verbliebene Schein zu Übungen zur Theoretischen Physik II oder IV;
  • ein Seminarschein wahlweise
    für das Fach Experimentalphysik: zu einem Experimentell-Physikalischen Seminar für mittlere Semester
    oder
    für das Fach Theoretische Physik: zu einem Theoretisch-Physikalischen Seminar für mittlere Semester;
  • für das Nebenfach:
    ein Schein zu Übungen oder Praktika für solche Nebenfächer, die bereits Gegenstand der Diplom-Vorprüfung waren (Mathematik und Chemie oder Informatik) (s. Kap. VIII)
    oder
    zwei oder drei Scheine zu Übungen, Praktika, Seminaren oder Exkursionen für die übrigen zugelassenen Nebenfächer, soweit sie für das gewählte Nebenfach von der zuständigen Fakultät vorgeschrieben sind (s. Kap. VIII); bei Wahl eines dieser Nebenfächer entfällt der oben unter Punkt 3 genannte Schein ("weiterer Übungsschein" zur Experimentalphysik oder zur Theoretischen Physik).

Dabei können die o.g. Nachweise von Studienleistungen auf das Fach der zunächst abzulegenden Fachprüfung beschränkt bleiben, sofern es sich nicht um eine Blockprüfung handelt.

Die erste Fachprüfung muss spätestens zwei Monate nach der Zulassung absolviert werden; die Anmeldung hierzu erfolgt zweckmäßigerweise - unter Nennung der vorherigen Absprache mit dem in Aussicht genommenen Prüfer - zugleich mit dem Antrag auf Zulassung; sie muss spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin erfolgen.

Bei der Anmeldung zu den weiteren Fachprüfungen sind dann die jeweils zugehörigen Scheine im Prüfungssekretariat vorzulegen (entsprechend bei Blockprüfungen). Sofern Wahlmöglichkeiten (hinsichtlich des Scheinerwerbs) bestehen (s.o., Exp.-Physik - Theoret. Physik - Nebenfach), können Scheine für ein bereits absolviertes Fach nicht nachgereicht werden; d.h. diese Wahlmöglichkeiten für später abzulegende Fachprüfungen sind u.U. eingeschränkt.  - Auch für die weiteren Fachprüfungen ist zu beachten: Die Anmeldung für eine Fachprüfung muss spätestens drei Wochen vor dem Prüfungstermin im Prüfungssekretariat erfolgen.

Ein regelrechter rechtzeitiger Rücktritt   von einer Prüfung setzt - neben der Mitteilung an den Prüfer - stets die fristgerechte   Meldung an das Prüfungssekretariat und die einvernehmliche Streichung des Termins voraus. Für den eventuellen Rücktritt aus besonderen Gründen s. die Diplomprüfungsordnung.

Eine nichtbestandene Fachprüfung kann in einem Zeitraum von zwei bis sechs Monaten nach dem Nichtbestehen einmal wiederholt werden. Sind zwei oder mehrere Wiederholungsprüfungen aus einer Blockprüfung abzulegen, so ist für diese ein Zeitraum von vier Wochen einzuhalten. Bei der Wiederholung von physikalischen Prüfungen ist die Prüferin bzw. der Prüfer zu wechseln.

Anmeldung und Beginn der Diplomarbeit müssen alsbald, spätestens aber innerhalb von drei Monaten nach erfolgreichem Abschluss der mündlichen Prüfungen (bzw. von drei Prüfungen, sofern eine Prüfung nachgezogen wird) beim Prüfungssekretariat bzw. bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses erfolgen, der das Thema offiziell ausgibt. Für die Suche nach einem geigneten Arbeitsplatz, Thema und Betreuer bzw. einer Betreuerin wird auf die Beschreibung der Forschungsgruppen im Internet hingewiesen. Falls ein Arbeitsplatz in eigener Initiative durch Kontakte mit den einzelnen Arbeitsgruppen nicht gefunden werden sollte, kann der Prüfungsausschuss nach Ablauf der Frist von drei Monaten ein Thema stellen. 

Sofern die Durchführung einer "externen" Diplomarbeit (Betreuung nicht durch ein Mitglied der Fakultät für Physik und Astronomie innerhalb oder außerhalb der Fakultätsinstitute, dafür aber durch ein Mitglied der Universität Heidelberg aus einer anderen Fakultät) gewünscht wird, beachte man die entsprechenden Regelungen bezüglich der zusätzlichen Betreuung durch ein Fakultätsmitglied und der Genehmigung. Diplomarbeiten außerhalb der Universität, z.B. in der Industrie ohne unmittelbare Betreuung durch ein Heidelberger Fakultäts- / Universitätsmitglied sind nicht möglich. 

Das Thema der Arbeit kann (einmal) innerhalb der ersten zwei Monate zurückgegeben werden; die Anmeldung der neuen Arbeit muss innerhalb von drei Monaten erfolgen.

Die Bearbeitungszeit von 12 Monaten für die Diplomarbeit ist strikt einzuhalten, die Abgabe erfolgt im Prüfungssekretariat oder im Dekanat der Fakultät. Eine Verlängerung, die vier Wochen vor dem ursprünglichen Abgabetermin beim Prüfungsausschuss zu beantragen ist, kann nur in begründeten Ausnahmefällen gewährt werden, in der Regel lediglich um vier Wochen. Falls eine Diplomarbeit mit "nicht bestanden" bewertet wurde, besteht eine einmalige Wiederholungsmöglichkeit, die neue Arbeit (mit einem neuen Thema) muss spätestens innerhalb von drei Monaten angemeldet und begonnen sein. 

Eine eventuell nachgezogene Fachprüfung (im Wahlfach oder Nebenfach) ist spätestens zwei Monate nach Abgabe der Diplomarbeit beim Prüfungssekretariat anzumelden und abzulegen. 


4. Zusatz-Zertifikat Informatik:

Die Fakultät stellt - nachdem die Diplomprüfung im Studiengang Physik bestanden wurde - ein Informatik-Zertifikat aus, sofern der Studienblock Informatik aus Pflicht- und Wahlveranstaltungen entsprechend diesem Studienplan erfolgreich absolviert wurde. In ihm werden alle zugehörigen Lehrveranstaltungen aufgelistet  mit den in den studienbegleitenden Prüfungen erreichten Noten. Mit aufgenommen werden in das Zertifikat die Veranstaltungen Elektronik bzw. Computational Physics sowie Thema und Bewertung der Diplomarbeit (die auch im Diplomzeugnis erscheinen). Eine Abschlussprüfung für das Zertifikat erfolgt nicht. - Die Nebenfachprüfung Informatik entsprechend der Diplomprüfungsordnung bleibt hiervon unberührt.

 Der Erwerb des Zusatz-Zertifikats setzt demnach voraus:

  • den Besuch der folgenden Lehrveranstaltungen (ggfs. einschließlich Erwerb der zugehörigen Leistungsnachweise und - hinsichtlich der im Hauptstudium besuchten Kursvorlesungen - Bestehen der studienbegleitenden Prüfungen):
    • Kursvorlesungen Informatik I bis III sowie entweder Informatik IV oder Informatik V (jeweils mit Übungen);
    • Wahlfach physikalischer Richtung entweder Elektronik (mit praktischen Übungen) oder Computational Physics (mit Übungen);
    • Informatikpraktikum und Projektpraktikum Informatik (s. dazu auch Abschnitt III, 5.);
    • Besuch weiterer Lehrveranstaltungen nach Abschnitt III.5.;
  • Durchführung der Diplomarbeit im Grenzgebiet Physik/Informatik.

5. Zusatz-Zertifikat Biophysik:

Die Kriterien sind noch zu beschliessen. Die Fakultät stellt - nachdem die Diplomprüfung im Studiengang Physik bestanden wurde - ein Biophysik-Zertifikat aus, sofern der Studienblock Biophysik aus Pflicht- und Wahlveranstaltungen entsprechend diesem Studienplan erfolgreich absolviert wurde.

VI. PRÜFUNGEN


C. Studienziel: Diplom (oder Magister) mit Physik als Nebenfach

(die maßgebliche Prüfungsordnung des Hauptfaches ist bei der zuständigen Fakultät zu erhalten. Physik ist in Magisterstudiengängen nur als Nebenfach zugelassen)

1. Diplom-Vorprüfung (oder Zwischenprüfung):

Prüfungsstoff:

  • Physik A und B;
  • Physikalisches Praktikum (für Biologen oder für Chemiker oder für andere ...);
  • Mathematiker legen zusätzlich eine Prüfung in Mechanik (Theoretische Physik I) ab.

Nachweise für erbrachte Studienleistungen:

  • Übungsscheine zu Physik A und B entsprechend den Regelungen der zuständigen Prüfungsordnung;
  • Schein(e) zum Physikalisches Praktikum.

2. Diplomprüfung (oder Magisterprüfung):

Prüfungsstoff:

  • In der Regel zwei Vorlesungen aus Physik III bis VI (oder Theoret. Physik II bis IV); zu Alternativen und sonstigen Regelungen beachte man die zuständige Prüfungsordnung.

Nachweise für erbrachte Studienleistungen:

  • Bitte die entsprechenden Prüfungsordnungen beachten.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

1. Nebenfach ASTRONOMIE

(N.B.: Nicht in Kombination mit dem Wahlfach physikalischer Richtung Astrophysik)

Grundsätzlich sind Veranstaltungen aus Teil A und Teil B zu absolvieren.

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

A. Veranstaltungen des astronomischen Grundstudiums:
  • Einführung in die Astronomie und Astrophysik I und II
  • Astronomisches Praktikum (Schein oblig.)
  • Theoretische Astrophysik (Schein ab WS 06/07 oblig.)
  • Astrophysikalisches Seminar (empfohlen)
 
  • 2 x 2 SWS
  • ca. 8 SWS
  • 4 SWS
  • 2 SWS
B. Veranstaltungen des astronomischen Hauptstudiums:
  • Kurs- oder Spezialvorlesung (empfohlen)
...
  • 2 SWS

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

2. Nebenfach BIOLOGIE

Grundsätzlich sind Veranstaltungen aus Teil A, Teil B und Teil C zu absolvieren.

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

A. Veranstaltungen des biologischen Grundstudiums:
  • Grundvorlesung Biologie III (Schein oblig.)
  • Sonderregelungen:

    Besonders interessierte Physiker mit dezidierter Ausrichtung haben auch die Möglichkeit Blockpraktika aus den Aufbaukursen des Studiengangs "Bachelor Molekulare Zellbiologie" GP-D zu wählen. Hierfür ist allerdings eine vorherige Beratung/Absprache mit dem Biophysikverantworlichen der Fakultät - Prof. Cremer, KIP - erforderlich, Nachdem der Student mit den Dozenten geklärt hat, ob ein Platz zur Verfügung steht.

 
  • 4 SWS
  • 4 SWS
B. Veranstaltungen des biologischen Hauptstudiums:
  • Seminar wahlweise aus den Gebieten Biochemie, Molekularbiologie, Zellbiologie, Strukturbiologie, biophysikalische Chemie oder Biophysik (Schein obligatorisch)
...
  • 2 SWS
C. Biophysik
  • Grundkurs Biophysik (Schein obligatorisch)
...
  • 6 SWS

Es gibt zwei Varianten für das Nebenfach Biologie:

  1. Nebenfach Biologie kombiniert mit dem Physikalischen Wahlfach Biophysik. Diese Kombination ist empfohlen für alle Studenten und Studentinnen mit Interesse an der Biophysik. Sie ist obligatorisch, wenn Sie das "Diplom Physik mit Vertiefungsfach Biophysik" wählen.
  2. Nebenfach Biologie ohne Biophysik als Physikalisches Wahlfach: In diesem Falle müssen Biophysikvorlesungen im Umfang von 4 Semesterwochenstunden belegt werden.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

3. Nebenfach CHEMIE

Diplom-Vorprüfung:

wählbar (alternativ zu Informatik) mit den folgenden Anforderungen:

  • Einführung in die Allgemeine und Anorganische Chemie
  • Anorganisch-Chemisches Praktikum fü Physiker (Schein oblig.)
 
  • 4 x 1 SWS
  • ca.1/2 x 8 SWS

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

  • Organische Chemie mit Übungen (Schein oblig.)
  • Eine Vorlesung aus dem Angebot des Hauptstudiums der Chemie (Diplom) (mit Übungen/Schein nach Absprache mit der Dozentin/dem Dozenten)
 
  • 4 + 1 SWS
  • 2 + 1 SWS

Sofern in der Diplom-Vorprüfung keine Prüfung im Fach Chemie erfolgte, muss zur Diplomprüfung zusätzlich der Schein zum Anorganisch-Chemischen Praktikum für Physiker erbracht werden.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

4. Nebenfach GEOWISSENSCHAFTEN

Grundsätzlich sind Veranstaltungen aus Teil A und Teil B zu absolvieren.

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

A. Veranstaltungen des Grundstudiums der Geowissenschaften:
  • Einführung in die Geologie
  • dazu Übung: Mineral- und Gesteinsbestimmen nach äußeren Kennzeichen
  • dazu Übung: Geologische Übungen für Nebenfachstudierende
  • dazu Grundstudiums-Seminar: aus Geologie, Mineralogie oder Umweltgeochemie
  • dazu Exkursionen/Geländeübungen, insg. 4 Tage(Schein oblig.)
 
  • 4 SWS
  • 2 SWS
  • 2 SWS
  • 2 SWS
  • 2 SWS
B. Veranstaltungen des geowissenschaftlichen Hauptstudiums: zwei bis drei Veranstaltungen aus einem geowissenschaftlichen Themengebiet insg. 6-8 SWS (ein Schein oblig.):
  • Experimentelle Mineralogie
    • Experimentelle Mineralogie (V)
    • Experimentelle Mineralogie (Ü)
    • Technische Mineralogie (V+Ü)
  • Instrumentelle Analytik in der Mineralogie
    • Einführung in die Röntgenspektralanalyse (V)
    • Praktikum zur Mikrosondenanalytik (P)
    • Praktikum zur Röntgenfluoreszenzanalyse (P)
  • Isotopengeologie
    • Einf&uumL;hrung in die Isotopengeologie I(V+Ü)
    • Einf&uumL;hrung in die Isotopengeologie II(V+Ü)
    • Seminar zur Isotopengeologie
  • Kristallographie
    • Struktur und Kristallchemie von Geomaterialien(V)
    • oder Grundlagen der Diffraktionsmethoden(V)
    • Allgemeine und spezielle Kristallographie(V+Ü)
  • Petrologie
    • Einführung in die Petrologie und Lagerstättenkunde (V)
    • Übungen zu Einführung in die Petrologie und Lagerstättenkunde(Ü)
    • Petrologische Übungen im Gelände I, 8 Tage
  • Strukturgeologie
    • Strukturgeologie I(V)
    • Tektonische Arbeitsmethoden(Ü)
    • Geländeübung zur Strukturgeologie I(Ü)
    • oder Gesteinsmagnetik für Geologen(Ü)
  • Sedimentologie
    • Sedimente und Sedimentgesteine(V)
    • Erdgeschichte (V)
    • Lithostratigraphie (V)
    • Übungen zur Sedimentologie I : Klastische Sedimente, Evaporite (Ü)
    • oder Übungen zur Sedimentologie II : Karbonate (Ü)
  • Hydrogeochemie
  • Umweltgeochemie mit Übungen
  •  
  •  
  •  
    • 2 SWS
    • 3 SWS
    • 2 SWS
  •  
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
  •  
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
  •  
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
  •  
    • 3 SWS
    • 1 SWS
    • 4 SWS
  •  
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
  •  
    • 1 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS
    • 2 SWS

Es wird empfohlen, die Wahl der Lehrveranstaltungen mit der/dem Fachprüfer/in abzustimmen.

Die Prüfung bezieht sich auf den Stoff aus dem Hauptstudium.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

5. Nebenfach INFORMATIK

Diplom-Vorprüfung:

wählbar (alternativ zu Chemie) mit den folgenden Anforderungen (ein Schein oblig.):

  • Informatik I (Programmieren und Softwaretechnik) mit Übungen (jeweils WS)
  • oder
  • Informatik II (Technische Informatik) mit Übungen (jeweils SS)
 
  • 4 + 2 SWS
  • 4 + 2 SWS

Die Vorlesungen sind voneinander unabhängig und bauen nicht aufeinander auf. Beide setzen aber Grundkenntnisse in C/C++ voraus, die z.B. in Einführungskursen des Universitäts-Rechenzentrums erworben bzw. vertieft werden können.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

  • Vorlesungen und Übungen im Umfang von mindestens (darunter mindestens eine 4st. Vorlesung; zu wenigstens einer Vorlesung sollte eine angebotene Übung besucht werden, nicht Informatik I und II)
  • Projektpraktikum Informatik (Schein oblig.)
 
  • 8 + 2 SWS
  •  
  •  
  • insges. ca. 8 SWS

Sofern in der Diplom-Vorprüfung keine Prüfung im Fach Informatik erfolgte, muss zur Diplomprüfung zusätzlich die Vorlesung Informatik I (oder II) mit Übungen (Schein) besucht werden.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

6. Nebenfach MATHEMATIK

Diplom-Vorprüfung:

obligatorisch mit den folgenden Anforderungen::

  • Analysis I mit Übungen
  • Lineare Algebra I mit Übungen
  • Analysis II mit Übungen
 
  • 4 + 2 SWS
  • 4 + 2 SWS
  • 4 + 2 SWS

( 2 Scheine oblig. aus Analysis I und II und Lineare Algebra I; diese drei Vorlesungen bilden den Prüfungsstoff)

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen ( ein Schein oblig.) :

  • zwei 4st. Kurs- oder Spezialvorlesungen mit Übungen
 
  • 8 + 4 SWS

Eine der Vorlesungen kann aus den Bereichen: Einführung in die Numerik; Einführung in die Stochastik; Einführung in die Statistik gewählt werden. - Die beiden gewählten Vorlesungen sollen inhaltlich nicht zu eng benachbart sein.

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

7. Nebenfach PHILOSOPHIE

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

  • Eines der Hauptwerke eines Klassikers der Philosophie
  • ein Sachgebiet oder ein Abschnitt der Philosophiegeschichte oder ein historischer Problemzusammenhang<
  • dazu drei Seminare (2 Proseminare und 1 Hauptseminar oder 1 Proseminar und 2 Hauptseminare); (3 Scheine oblig.)
  • Die gewählten Themen können bzw. sollten aufeinander abgestimmt werden.
 
  • nach Bedarf
  •  
  • nach Bedarf
  •  
  • 3 + 2 SWS
  •  

Frühzeitige Absprache mit einer Dozentin/einem Dozenten der Philosophie wird empfohlen

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

8. Nebenfach PHYSIOLOGIE

Grundsätzlich sind Veranstaltungen aus Teil A und Teil B zu absolvieren.

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

A. Veranstaltungen des Grundstudiums:
  • Grundlagen der Zellbiologie (ca. 8 Doppelst. + ca. 2 St. Übungen aus der Vorlesung: Zellbiologie, Histologie und Mikroskopische Anatomie); dazu: Übung Elektronenmikroskopie (jeweils Beginn des SS; Schein oblig. )
 
  •  
  •  
  • ca. 2 SWS
B. Veranstaltungen des Hauptstudiums:
  • Physiologie für Medizinerinnen und Mediziner (ausgewählte Gebiete der Physiologie): Zellen und Signale (jeweils 2. Hälfte des WS)
  • oder
  • Molekulare Physiologie (jeweils WS)
  • Physiologiekurs für fortgeschrittene Studierende der Medizin und Naturwissenschaften (jeweils SS; Schein oblig.)
...
  • insg. ca. 1,5 SWS
  •  
  •  
  • 2 SWS
  •  
  • insg. ca. 4 SWS

VII. ANFORDERUNGEN IN DEN NEBENFÄCHERN DES DIPLOMSTUDIENGANGES

Studien- und Prüfungsleistungen in den zugelassenen Nebenfächern - der Prüfungsstoff entspricht in der Regel dem Inhalt der angegebenen Lehrveranstaltungen, sofern nicht anders angegeben.

9. Nebenfach WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN

Grundsätzlich sind Veranstaltungen aus Teil A und Teil B zu absolvieren.

Diplom-Vorprüfung:

nicht wählbar.

Diplom-Hauptprüfung:

wählbar mit den folgenden Anforderungen:

Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre

A. Veranstaltungen des volkswirtschaftlichen Grundstudiums:
  • Einführung in die Politische Ökonomik mit Übungen (Schein oblig.)
  • Grundzüge der Volkswirtschaftslehre - Makroökonomie mit Übungen
  • Grundzüge der Volkswirtschaftslehre - Mikroökonomie oder Angewandte Mikroökonomie mit Übungen (aus Makroökonomie und Mikroökonomie: 1 Schein oblig.)

3 + 3 SWS


3 + 3 SWS


3 + 3 SWS

B. Veranstaltungen des volkswirtschaftlichen Hauptstudiums:
  • zwei Vorlesungen (mit Übungen) aus dem Hauptstudium im Bereich der Volkswirtschaftslehre (1 Schein oblig., prüfungsrelevant)


insges. 8 - 12 SWS



Für beide Schwerpunktsbereiche, Teil B. gilt:

Sofern Informatik als Nebenfach zur Diplom-Vorprüfung gewählt wurde, können Veranstaltungen zur Wirtschaftsinformatik nicht für das Nebenfach Wirtschaftswissenschaften gewählt werden.

Zur mündlichen Prüfung sind die o.g. Scheine vorzulegen. Die Prüfung (ca. 20 Min.) erfolgt über den Stoff der Vorlesung aus dem Hauptstudium, zu der ein Übungsschein nicht erworben wurde (oder - sofern zwei Scheine erworben wurden - nach der Wahl der Kandidatin bzw. des Kandidaten über eine der Vorlesungen). - Zur Bildung der Fachnote Wirtschaftswissenschaften wird neben der Note der mündlichen Prüfung die Note des Scheins zur zweiten Vorlesung aus dem Hauptstudium gleichgewichtig herangezogen. - Zur (Termin-)Planung für die Prüfung empfiehlt sich frühzeitiger Kontakt zu der in Aussicht genommenen Fachvertreterin oder dem Fachvertreter bzw. der Prüferin oder dem Prüfer; dies ist unerläßlich im Zusammenhang mit Blockprüfungen nach Ende des 8. Fachsemesters.

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